Bananenrepublik Schweiz

Wir tun es gerne und oft; über andere Ländern nörgeln und hochnäsig so tun als hätten wir das Schiesspulver erfunden ist quasi ein Schweizer Volkssport.
Eigentlich haben wir aber keinerlei Gründe dafür denn unser Land mutiert immer mehr zu einer totalen Bananenrepublik.

Als aktuelles Beispiel nehmen wir die Steuerverwaltung – Missstände, mehr als nur fragwürdige Entscheide welche an Vetternwirtschaft grenzen sind dabei nur der Anfang.

Lesestoff: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Nach-Skandal-zum-Chef--befoerdert/story/28255465

Vor einigen Wochen konnte man lesen, wie ein Projekt gestoppt wurde welche bereits eine ‘nicht bekannte‘ Summe verschlungen hat ohne auch nur ein brauchbares Resultat zu liefern. Ferner wurde bekannt, dass mindestens 100 Millionen in den Sand gesetzt wurde – Grund: Misswirtschaft. Was waren bis jetzt die Konsequenzen?

Die Konsequenz ist, dass jener Projektleiter welcher das letzte Jahr für dieses Projekt zuständig war zum Chefinformatiker befördert wird, nachdem er in erster Linie widerrechtlich angestellt wurde.
Tja, Vater Staat muss sich eben nicht selber an die Gesetze halten, es reicht völlig aus wenn er diese mit einer noch nie dagewesenen Kleinkariertheit dem Volk aufzwingen kann, ganz nach dem Motto : “Es ist geil, ein Bünzli zu sein.“

Als Bürger muss man schnell mal 254 Franken zahlen wegen eines Wimpels der angeblich gegen die Strassenverkehrsordnung verstösst (ha ha), aber der Staat kann 100 Millionen “verlegen“ und tut das Ganze mit einem Schulterzucken ab – man kann es schliesslich über Steuern wieder reinholen.

Bin ich der einzige der bei solchen Meldungen das Vertrauen und den Respekt in unsere Regierung verliert?

Wäre es nicht höchste Zeit diesen Stall auszumisten und zur Abwechslung mal GANZ OBEN damit anzufangen? Der Beamtenfilz welcher sich angesammelt hat und weiter ansammelt hat ein Ausmass angenommen welches für unser Land nicht dienlich ist. Das hat hier schon Griechenland Niveau…

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