Spatenstich der Freiämter CVP für den Bau des ersten aargauischen «Asyl-Dorfes» vor dem Regierungsgebäude in Aarau.

Das Thema Asyl bleibt weit oben auf der politischen Agenda von Bund, Kantonen und Gemeinden. Nun hat der Bund auch noch dringliche Massnahmen beschlossen und in Kraft gesetzt; etwa die Abschaffung der Bewilligungspflicht für die Umnutzung von Bundesbauten – der «Fall Bettwil» könnte also nochmals aufgerollt und umgesetzt werden.

Weiterhin bestehen in den Kantonen hausgemachte Probleme, die dringend behoben werden müssen, denn schon bald können neue Flüchtlingswellen auf die Schweiz zurollen (Stichwort Syrien). Besonders ungünstig wirkt sich die Verteilung der Asylsuchenden und Schutzbedürftigen auf alle Gemeinden aus – mindestens auf jene, die sich von der Aufnahmepflicht nicht frei kaufen können oder wollen… Die CVP Aargau fordert daher, mit diesem Unsinn aufzuhören: Die Feinverteilung auf die Gemeinden ist überaus ineffizient, führt zu einer Überforderung der Behörden und ihres Betreuungspersonals und ist eine massgebliche Ursache für den zunehmenden Unmut in der Bevölkerung über bestehende Missstände im Asylwesen.

Die CVP schlägt darum die Einrichtung von «Asyl-Dörfern» vor. In diesen kann eine völkerrechtlich korrekte Unterbringung, eine effizientere und effektivere Versorgung sowie eine verbesserte Kontrolle der Asylsuchenden erreicht werden. Zudem können sinnvolle Tagesstrukturen für die Asylsuchenden angeboten werden, was Konflikte unter den Asylsuchenden und mit dem Betreuungspersonal, aber auch mit der heimischen Bevölkerung verhindern hilft (kein «Rumlungern» mehr an Bahnhöfen, in Pärken etc.).

(http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/freiaemter-cvp-baut-ein-asyldorf-auf-dem-regierungsplatz-125398715)

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