Stilllegung von unrentablen Bahnstrecken

Der Bundesrat prüft die Stilllegung unrentabler Bahnstrecken. Diese befinden sich primär in ländlichen Gebieten. In den Städten soll dafür das Angebot ausgebaut werden. Damit wird der Graben zwischen Stadt und Land weiter ausgebaut. Es könnte sein, dass in der Schweiz ländliche Gebiete in Zukunft den Bahnverkehr nicht mehr unterstützen. Damit wäre die Erfolgsstory der Schweizer Bahnen in der Schweiz gefährdet. Natürlich könnten die Kantone und Gemeinde die höheren Kosten bezahlen. Der Kanton Aargau könnte die Mehrkosten wegen den definierten Steuersenkungen sehr wahrscheinlich nicht übernehmen.
Damit könnte es sein, dass in Zukunft im Aargau diese Strecken wegfallen:

· S1 Basel SBB - Laufenburg /- Frick - Brugg AG (Nachtangebot)
· S29 (Langenthal - Olten -) Aarau - Wildegg – Turgi
· S9 Luzern - Hochdorf – Lenzburg
· S28 Lenzburg - Suhr – Zofingen
· S8 Olten – Sursee
· S26 Aarau - Lenzburg - Wohlen - Muri AG – Rotkreuz
· S27 Wettingen -] Baden - Koblenz - Waldshut /- Bad Zurzach
· S23/S29 Langenthal - Olten - Aarau (- Lenzburg - Baden)
· S23 (Langenthal - Olten -) Aarau - Lenzburg - Brugg AG – Baden

Durch Busse wird das Strassennetz weiter belastet. Eine grosse Zahl werden wieder mit dem Auto zur Arbeit fahren. Dies führt zu Stau auf den Strassen. Auch der gewerblich notwendige Verkehr ist davon betroffen. Güter kommen damit nicht rechtzeitig an.

Der öffentliche Verkehr muss genügend Einnahmen generieren können, damit das Netz optimal weiter betrieben werden kann. Marktwirtschaftliche Massnahmen wie Lenkungsabgaben und Kosten nach dem Verursacherprinzip helfen, dass diese Regionenlinien erhalten werden können und auch die dringendsten Investitionsprojekte inklusive deren Unterhalt und den Folgenkosten finanziert werden können. Wer will, dass die Mehrzahl dieser Linie erhalten bleiben, sollte erstens die Bahnstrecken benutzen und zweitens ÖV Befürworter ins neue Parlament wählen.

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