Die Schweiz darf niemals wie Griechenland werden!

Seit mehr als 2 Jahren hören wir die negativen Botschaften aus Griechenland und es wird nicht besser. Wenn ich die letzten Interviews und Berichte über Griechenland lese stelle ich fest, dass fast nimand solidarisch ist mit dem Land. Nicht das Ausland, ist nicht Solidarisch sondern die Bewohner selber und das Land an seine Bewohner.

Das Hauptproblem in Griechenland ist, das jeder an sich selber denkt und nicht an die Allgemeinheit. Die ist um so mehr eigenartig da das Land sozialistisch ist, bis tief in die Wurzeln.

Die Bewohner fordern vom Ausland Solidarität und Hilfe bei den eigenen verursachten Problemen. Der Abbau der Privilegien der einzelnen Bevölkerungsgruppen erweist sich als schwierig.

Reeder zahlen bis anhin keine Steuern und in einem Interview sagte ein Reeder er sei doch nicht verrückt, Steuern zu zahlen, das sei ja so als würde man der Mafia Geld geben.

Ein Fischer war auch der Meinung Steuern zahlen für was?

Die Gewerkschaften möchten ihren Mitglieder auch keine Lohneinbussen zu muten (ein Eisenbahner verdient in Griechenland mehr als ein Eisenbahner in der Schweiz).

Seit 2010 zahlt auch die Orthodoxe Kirche Steuern wenn auch Bescheiden, die Orthodoxe Kirche ist die 2 grösste Landbesitzerin und die Priester erhalten zudem Lohn vom Staat. Der Oberste Kirchenhüter in Griechenland möchte keine Lohneinbusse von 20% er wittert eine Verschwörung der Linken und schiebt die schlechte Lage auf die Illegalen Einwanderer.

Am Schluss wird dort gespart wo am wenigsten Widerstand zu erwarten ist. Bei der Kultur, Pensionierten und den Arbeiter die nicht Gewerkschaftlich organisiert sind. Der Staat natürlich ist auch nicht solidarisch und zahlt seine Rechnungen nicht. Daher sind auch viele Betriebe nicht bereit Steuern abzuliefern.

Dass nun Firmen aus Griechenland nach Europa und die Schweiz fliehen, liegt daran, dass der Staat nun dort die Steuern erhöht wo er schon bis anhin Steuern erhielt, doch diese sind nicht mehr solidarisch und fliehen, denn warum sollten sie Steuern zahlen, wenn die reichen Reeder keine Zahlen und die Kirche fast nichts?

Daher ist es wichtig, dass wir in der Schweiz und Aargau nicht die Solidarität verlieren und den Blick für das Ganze bewahren. Denn Nachhaltige Finanzen sind die beste Gewährleistung, dass wir unseren Lebensstandard auch in Zukunft halten können.

Auch wenn die glp Wettingen zum Beispiel, den Wählern verspricht, dass alle nötigen Investitionen zum Nulltarif, dass heist ohne Steuer Anhebung, gestemmt werden. Sagt sie nichts wie sie das machen will. Durch Ausgabenkürzung oder durch mehr Schulden währe dies zu machen. Aber wenn die glp Wettingen wirklich mehr Schulden machen will, wird Wettingen in Zukunft das gleiche Schicksal erleben wie Spanien jetzt.

Deshalb ist es wichtig, dass die Parteien welche sich der Nachhaltigen Finanzpollitik verpflichten, den süssen Druck der glp in Wettingen wiedersetzen und ein Zeichen setzen. Denn in Spanien oder Griechenland hat es auch angefangen irgenwo im ganz Kleinen.

Zitat das heute noch Zutrift... mehr denn je.

Roms Haushalt muss ausgeglichen sein. Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Pleite machen soll. Die Leute dort sollen wieder arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben. Marcus Tullius Cicero (Römischer Politiker & Philosoph 106-42 v. Chr.).

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