Das stimm- und wahlfreudige Schweizer Volk

Die Statistik zeigt, dass die Stimmbeteiligung seit 1930 von 75.7% bis ins Jahr 2010 mit durchschnittlich 44.1% rapide abgenommen hat. Zudem zeigt sie auf, dass je mehr Urnengänge verlangt werden umso weniger macht sich das Schweizer Volk auf die Socken, um an die Urne zu gehen. Waren es bis ins Jahr 1950 noch 0-3 Urnengänge pro Jahr, sind es heute in der Regel 2-4, Betonung auf 4. Wenn sich dies so weiterentwickelt, werden in 10-15 Jahren vielleicht noch im Durchschnitt 35 % der Stimmberechtigten den Weg zur Urne auf sich nehmen. Bei einigen Kantonen werden es noch 25 % sein. Nennt man dies eine direkte Demokratie, wenn heute nicht einmal die Hälfte sich die Mühe nimmt abzustimmen, aber danach lästern rund 2.5 Millionen, die zu faul oder desinteressiert waren, über das Abstimmungsresultat und die daraus eventuell entstehenden Probleme.

http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D17366.php?PHPSESSID=e450d0dbd04049578341fc13352069b4

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