Ich bin gegen eine Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre sondern für eine Lebensarbeitszeit.

Jede Bürgerin und jeder Bürger soll mindestens 40 Jahre arbeiten. Je nach Lebenserwartung gilt es diese Zahl anzupassen. Der Militär- und Sozialdienst sowie das Aufziehen der Kinder sowie Pflegezeit gilt dabei als Arbeitszeit. Falls einem Arbeitnehmer unverschuldet gekündigt wurde, wird ihm für die Stellensuche von 6 Monaten diese Zeit als Arbeitszeit angerechnet.

Damit kann der Arbeiter mit 58 Jahren seine Pension geniessen. Er hat seit seinem achtzehnten Lebensjahr ins Rentensystem eingearbeitet und körperlich gearbeitet.Der Akademiker der nach ausführlich Studium erst mit 30 Jahre ins Berufsleben geht, geht damit erst mit 70 Jahre in Rente. Der Aussteiger muss je nach dem noch ein paar Jahre dran hängen oder erhält eine kleinere Pension.

Dies bietet mehr Gerechtigkeit für den Arbeiter der sehr früh mit dem Arbeiten beginnt. Ausserdem ergibt sich dafür mehr Autonomie in der individuellen Lebensplanung.

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