Miliz-Parlamentarier überfordern sich selbst!

Beobachtet man das heutige Verhalten von laut Medien überforderten (Burnout etc.) namentlich genannten Parlamentariern/ -innen stellt sich schon mit Fug und Recht die Frage, ob sich jene denn nicht selbst überfordern, weil sie glauben in allen Socialmedias, an allen Cüpli-Events und vor allen möglichen Kameras omnipräsent sein zu müssen und daher offenkundig nicht mehr in der Lage zu sein scheinen, die Prioritäten richtig zu setzen. Mit in die Verantwortung aber sind auch die Parteien und die Fraktionen zu nehmen, die es nicht mehr verstehen, die in ihren Reihen verfügbare Sach- & Fachkunde ökonomisch und gezielt einzusetzen, denn noch nie wurde von den Parlamentarien gefordert, dass sie in allen Dossiers sattelfest sein müssen. Nein vielmehr erwartet der Wähler, dass sie sich dort einsetzen, wo sie kompetent sind, dies dort aber zu 150%! Dazu werden sie denn auch gewählt! Dies aber bedingt, dass der Parlamentarier nicht auf den andern wegen dessen Fachwissen in einem andern Gebiet futterneidig ist! Teamarbeit ist verlangt!
Parteien und Fraktionen haben also organisatorisch über die Bücher zu gehen um wieder sicherzustellen, dass ihre Ressourcen optimal aber auch ökonomisch eingesetzt werden können. So tun Parteien und Fraktionen den besten Beitrag zum Wohle unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Wenn Professionalisierung nötig, dann in der Organisation der Fraktionen. Der Ruf nach einem Berufsparlament aber ist nicht nur systemfremd, sondern schlicht völlig überflüssig!

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