Die EU ist ein Schönwetter-Konstrukt ... oder warum die EU nicht funktioniert......

Bei der Gründung der EU wurden Regeln festgelegt. Keiner hällt sich daran und weitere Länder werden aufgenommen, welche auch weiter munter gegen die Regeln verstossen, ja sie sogar nie erfüllt haben (zB Griechenland).

Die Schuldenbombe explodiert ! Die EU bemüht sich Europa zu retten und presst fleissig neues Geld und verpflichtet die Mitgliedsstaaten zur Einzahlung in den Rettungsring.

Die (über)verschuldeten Länder erhalten Geld wenn sie sich an gewisse Regeln halten. Hier sind wir wieder bei den berühmten Regeln der EU. Griechenland erhällt ein Regelbüchlein. Obwohl sich Griechenland nicht an diese Regeln hällt, zahlt Brüssel munter weiter Geld an die Regelverstösser.

Ein gefährliches Signal für alle anderen Schuldenstaaten in Europa. Unterschreibe die Regeln - daran halten muss man sich nicht - das Geld fliesst sowieso.

Geld wird nicht freigegeben wenn die Regeln erfüllt sind, sondern wenn das Parlament die Regeln absegnet. (siehe unten)

Die "EU-Auflösungsuhr" tickt immer lauter.......

(Tagesanzeiger - Online von heute)

Griechenland kann Berichten zufolge offenbar auf weitere Gelder aus Europa hoffen. So werde Athen trotz neuer Milliardenlöcher und Mängel bei der Umsetzung der Reformen die nächste Hilfstranche von 31 Milliarden Euro erhalten, berichtete die «Wirtschaftswoche» vorab. In Brüssel liefen bereits die Vorbereitungen für die Auszahlung. Zugleich meldete der «Focus» unter Berufung auf Kreise des EU-Parlaments, dass sowohl Brüssel als auch die Bundesregierung Griechenland unbedingt in der Euro-Zone halten wollten.

«Die Griechen werden eine Liste von Reformen erhalten, die zu einem bestimmten Datum vom Parlament abgesegnet werden müssen», zitierte die «Wirtschaftswoche» aus Kreisen der Eurogruppe. «**Das Geld wird freigegeben, sobald die Abgeordneten zugestimmt haben**.» Unklarheit herrscht dagegen offenbar darüber, wann und mit welchem Ergebnis der nächste Prüfbericht der Troika aus Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und EU vorliegen wird. So wird der Report laut «Wirtschaftswoche» die Auflagen nicht als komplett erfüllt sehen. Der «Focus» berichtet dagegen, der Troika-Bericht werde so ausfallen, dass die Politik das Geld freigeben könne.

Merkel und Schäuble rücken von Plan ab

Nach Angaben der «Wirtschaftswoche» laufen in Brüssel die Vorbereitungen, um die Auszahlung der Hilfstranche sicherzustellen, obwohl der Bericht der Troika die Auflagen für Griechenland nicht als komplett erfüllt einstufen werde. «Die Griechen werden eine Liste von Reformen erhalten, die zu einem bestimmten Datum vom Parlament abgesegnet werden müssen», zitierte das Magazin Quellen in der Eurogruppe. Das Geld werde freigegeben, wenn die Abgeordneten zugestimmt hätten.

Sowohl die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) hatten in den vergangenen Wochen betont, dass Griechenland zumindest die Reformpläne umsetzen müsse, wenn es die Haushaltsziele verfehle. Beide rücken laut «Wirtschaftswoche» nun aber davon ab, weil Griechenland in der Eurozone gehalten werden solle. «Die Angst vor einem Dominoeffekt ist zu gross», sagte ein EU-Diplomat der «Wirtschaftswoche».

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