Wirklich eine gute Idee die ökologische Steuerreform erst 2020 einzuführen? (Bundesrat schiebt die ökologische Steuerreform auf)

Das Grundmodel von Frau Bundesrätin Widmer-Schlumpf ist einfach: Höhere Preise für Benzin, Heizöl und Strom. Diese Einnahmen allerdings sind Zweckgebunden wieder wie folgt auszugeben: Tiefere Einkommenssteuern, AHV-Beiträge und oder Vergünstigung der Krankenkassenprämien.

Der Bund hätte nicht mehr Steuern, sondern würde diese wieder umverteilen. Der Vorteil liegt auf der Hand, durch Energiesparen würde der einzelne Bürger mehr Geld haben.

Das Konkurrenzprodukt der ökologischen Steuerreform kommt von der glp, die Energie statt Mehrwertsteuer Initiative. Durch das ersetzen der MWST durch eine Energiesteuer würde die „Drecks-Energie“ teurer und die „Saubere-Energie“ günstiger. Die Steuereinahmen aus der MWST würden dem Bund und Kantonen erhalten bleiben, so der Grundgedanke. Vorteil hier, der Bürger merkt im Geldbeutel nichts davon. Gewinner hier sind die Unternehmen, diese hätten weniger Administrativ Aufwand. Nachteil Steuerberater und Treuhänder hätten weniger Arbeit.

Fazit beider Vorstösse: Beide Vorlagen würden die Energie Effizienz steigern und die Nachhaltigkeit. Die Schweizer Unternehmer würden fitter werden. Bei steigenden Energiepreise hätte die CH Wirtschaft einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Bei der Variante von Bundesrätin Widmer Schlumpf würden vor allem die Bevölkerung profitieren die Energiesparsam lebt. Bei der glp Variante, würden vor allem die Unternehmungen profitieren.

Der Bundesrat ist sich der Vorteile bewusst, aber zu wenig mutig, denn er befürchtet, dass wenn die Energiewende von Frau Leuthard und die ökologische Steuerreform Frau Widmer-Schlumpf gleichzeitig kommen, dass die Bevölkerung überfordert ist und diese beiden Vorstösse ablehnt.

Aus meiner Sicht ist das Falsch, will man die Atom-Meiler wie vereinbart ca. 2035 still legen. Muss man jetzt entweder die Energie statt MWST oder die ökologische Steuerreform einführen.

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