Atomausstieg und die (unbekannten) Folgen

2035 das ist jetzt die ma­gi­sche Zahl! Zu Früh, zu Spät, sehr gut, alles falsch, je nach­dem wo die Kom­men­ta­to­ren ste­hen, sehen sie es an­ders. Natürlich muss der Aus­stieg ge­plant wer­den und natürlich braucht es eine Zeit bis alles ohne Atom läuft aber muss es immer mit Po­le­mik und Aus­sa­gen die so klar zum ei­ge­nen Vor­teil sind ein­her­ge­hen? Was mich am Aus­stiegs­sze­na­rio​ stört ist die Ein­sei­tig­keit und das Nicht-­Mit_Ein­be­zie​­hen der Bevölkerung:

Einsei​tig: Es geht nur um die Konzerne und um die Verteufelung des Verbrauchs. 35% Einsparungen des Energieverbrauchs könnten schon erreicht werden, aber sicher nicht mit neuen Gesetzen und erhöhten Preisen, wobei die Preise für Strom schon sehr tief sind.

Nicht-Mit_Ein​beziehen der Bevölkerung: Die Bevölkerung wird wiedereinmal nur als KonsumentIn dargestellt- Gerade hier ist ein Fehler zu finden, der ständig (absichtlich?) gemacht wird. Eine grosse Kraft bei der Herstellung von Strom ist gerade hier zu suchen. Mit dezentraler Stromerzeugung (Wer kann produziert Strom nicht nur für sich, sondern kann den Überschuss zu guten Preisen verkaufen) und dem Einsatz von Klein und Kleinstkraftwerken, würde ein grosser Teil des Bedarfs in der Schweiz hergestellt werden. Das Problem; die Stromkonzerne verlieren an Macht und Einfluss!
Die Bevölkerung muss zum Energiesparen gebracht werden, nicht mit Repressionen sondern mit Aufklärung.

Unter: http://www.philip-kar​ger.ch/neue_idden finden Sie, neben anderen Ideen, den Untenstehenden Beitrag.

Energie

Wi​r wollen günstig und genügend Strom OHNE ATOM. Die Lösung heisst Dezentrale-Stromprodu​ktion!•Alle Einwohner der Stadt Basel können Strom produzieren. Mit kleinen Windrädern, mit Solartechnik aber auch mit neuen Lösungen wie: kleine Wasserwirbelkraftwerk​e in den Abflussrohren der Häuser und Wohnungen, über die Abwärme der Kühlschränke oder simple per Dynamo am Hometrainer usw. Wichtig ist, dass die Überproduktion des Heimstroms zu fairen Konditionen ins Netz eingespeist werden können.
•Bewohner sollen sich auch zu Kompostiergenossensch​aften zusammenschliessen und so Biogas für die gemeinsame Stromerzeugung produzieren.

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