1:12 Initative - Unnütz, nicht durchgedacht, entstanden aus der Neidgesellschaft und schädlich!

Heute wurde die 1:12 Initiative der JUSO vom Nationalrat zum Glück abgelehnt.
Einige Argumente der Gegner waren stärker als andere. Hier erkäre ich gerne, warum diese Initiatve aus meiner Sicht abgelehnt werden muss.
Unnütz:
Wenn der Chef "nur" noch 12x mehr verdient als der einfache Arbeiter, hat überhaupt niemand etwas davon. Das gesparte Geld wird nicht an die Schächeren weitergegeben. Die Arbeitnehmer haben daher merklich wenig von dieser Initiatve. Sie hilft nicht den Schwachen, sondern straft nur die Starken! Die Folgen dieser Bestrafung (Fernbleiben der Topleute) kann aber zu massiven negativen Folgen führen, die die Arbeitnehmer in Form von Betriebsschliessungen spüren können.
Nicht durchgedacht:
Wer seinen Topkadern trotzdem einen hohen Lohn bezahlen möchte, gründet einfach eine Zweitgesellschaft und lässt die Topkader von dieser Gesellschaft aus bezahlen. Viel administrativer Aufwand mit 0 Ertrag!
Neidgesellschaft:
Viele Menschen stören sich ab den hohen Löhnen einiger Menschen. Es ist ungerecht und überhaupt will Jeder selber auch mehr verdienen. Dass dies aber auch bei einer Annahme nicht der Fall sein wird, spricht für die Ablehnung!
Schädlich:
Wer international mithalten will, muss sich auch an die Spielregeln des internationalen Marktes halten. Mit zu tiefen Löhnen bleiben oder wandern Topleute aus, Entlassungen oder Schliessungen sind die Folge!

Ich verstehe die hohen Löhne teilweise auch nicht, doch sehe ich die zu vielen Gefahren und Umgehungsmöglichkeiten dieser Initiative! Zudem kann jede Generalversammlung einer AG den Lohn festlegen und dementsprechend handeln! Eine gesetzliche Obergrenze schadet nur! Darum:
Nein zur 1:12 Initiative!

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