Abstimmung vom 29. September - Die "fairen Steuern" sind unfair! Stimmbürgerinn​en und Stimmbürger, gehen Sie bitte an die Abstimmung und stimmen Sie „NEIN“!

Die „fairen Steuern“ sind nicht fair!

Diese Vorlage der Hausbesitzer ist alles andere als fair: sie privilegiert die Menschen, die schon privilegiert sind- die anderen haben das Nachsehen. Wegen rund 450000 Privilegierten, die noch mehr privilegiert werden sollen vermindert sich allein die direkter Bundessteuer um mindestens 250 Millionen pro Jahr. Auch bei den Kantons- und Gemeinde-Steuern wird es Mindereinnahmen geben.

Wer ein Haus besitzt ist privilegiert. Wer ein Haus im AHV-Alter besitzt ist erst recht privilegiert. Wer im AHV-Alter in einem schuldenfreien oder nur wenig belasteten Eigenheimwohnt wohnt ist ganz besonders privilegiert - er wohnt gratis. Nach der Initiative der Hauseigentümer soll er keinen Eigenmietwert mehr versteuern und darf dazu erst noch happige 4000 Franken jährlich für Unterhaltskosten in Abzug bringen. Die sind schnell zusammen; es gibt verschiedene Möglichkeiten.

Die Menschen, die im AHV-Alter Mieter sind, bezahlen Miete, sie können keine Unterhaltskosten in Abzug bringen; im Gegenteil, sie müssen diese selbst bezahlen, oder der Vermieter macht höhere Unkosten geltend und versucht die Mieten zu erhöhen.

Die begüterten AHV-Hausbesitzer aber, die dank guter Einkommen ihre Hausschulden (Hypotheken) haben abbezahlen können, sitzen bei Annahme dieser Initiative in einem ganz besonders warmen Nest. Das ist ungerecht, schädigt den sozialen Frieden, das darf so nicht Recht werden.

Der Bundesrat und beide Räte empfehlen diese Vorlage zur Ablehnung, auch die Freisinnigen.Liberale​n der Schweiz, wie die Christlichdemokratisc​he Volkspartei der Schweiz sind dagegen.

Stimmbürgerinn​en und Stimmbürger, gehen Sie bitte an die Abstimmung und legen Sie ein „NEIN“ ein bei der Volksinitiative des Schweizerischen Hauseigentümerverband​es (HEV) „«Sicheres Wohnen im Alter»!

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