Leider gibt es Unternehmen die nicht nachhaltig denken sondern auf Gewinnmaximierung aus sind. Daher unterstütze ich die "too big to fail" Verordnung.

Die Bankenkrise und auch die Euro Krise sind die Kinder dieser Geschäftspolitik. Aus meiner Sicht muss das Nachhaltigkeitsmanagement im Unternehmen gestärkt werden. Unternehmen sollen zwingend daran gemessen werden, wie sie die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung verfolgen. Es ist erforderlich, das Unternehmen so geführt werden, dass es auf Dauer Bestand hat. Das Finanzen, Human- und Sozial- sowie Naturkapital dürfen sich nicht ersatzlos aufzehren.

Unser Land braucht daher neue Unternehmer die nachhaltig denken und handeln. Jeder der eine guten Businessplan hat, soll seine Idee verwirklichen können. Er darf nicht zuviele Hindernisse vorfinden. Daher bin ich gegen eine Mindeststeuer für neue Unternehmen, die noch keinen Gewinn erwirtschaftet haben.

Der Staat darf die Funktionsfähigkeit des Wettbewerbs nicht beeinträchtigen. Ein Versorgungsstaat wo die Eigenverantwortung und Initiative der Bürger gelähmt ist darf nicht das Ziel sein. Der Staat soll nur bei allgemeinen Interesse durch aktive Eingriffe in die Wirtschaft das Marktgeschehen ergänzen. Dies ist dann der Fall wenn sich einzelne Unternehmen nicht nachdenklich handlen. Das heisst, dass sie sich auf Kosten der Bevölkerung bereichern oder durch ihr Handlen das Überleben des Staates in Gefahr ist. Daher bin ich beispielsweise für die „too big to fail“ Verordnung. Ein Niedergang einer der Grossbanken CS und UBS brächte unsere Wirtschaft und die Schweiz als eigenständiger Staat in grosse Bedrängnis. Hier braucht es Regulationen damit genügend Eigenkapital und Reserven in den Banken sind. Leider wären diese ohne den Eingriff des Staates nicht vorhanden. Nichts-systemrelevante Banken dürfen aber nicht benachteiligt werden.

Wenn unsere Wirtschaft nachdenklich handeln muss der Staat nicht eingreifen und es würde in Zukunft keine grosse Wirtschaftskrisen geben.

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