Sind die AKWs unterkapitalisiert? Es braucht eine Sonderprüfung!

Durch die Verkettung der Besitzverhältnisse ist den Bürgerinnen und Bürgern nicht klar, welche finanzielle Risiken sie tragen. In Zusammenhang mit den Atomkraftwerken heisst das: allfällige Sanierungsbeiträge müsste die AXPO einschiessen, welche wiederum im (teilweisen) Besitz des Kantons Zürich ist, der seinerseits auf Steuergelder zurückgreifen muss.

Möglicherweise sind die Kernkraftwerge Gösgen und Leibstadt unterkapitalisiert, zumal die aktuellen Zahlen dies vermuten lassen. Alleine die Tatsache, dass die Stillegungsfonds mit einer theoretischen Rendite von 5% (!) verzinst werden, deutet darauf hin, dass das unterlegte Kapital mehr rechnerisch als real existiert. In diesem Fall müssten aber dringend Sanierungsmassnahmen eingeleitet werden.

Aus diesem Grund braucht es eine Sonderprüfung, die diese Fakten endlich auf den Tisch legt und Transparenz in Bezug auf die Kapitalisierung der Kernkraftwerke schafft.

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