Dem Islamofaschismus muss entschiedener entgegentreten werden!

Ein be­deu­tungs­lo­ser Mensch hat einen wert­lo­sen Film ge­dreht. Das Mach­werk ist mit is­lam­feind­li­chen Ge­schmack­lo­sig­kei​­ten ge­spickt. In Co­mic-S­ze­nen wird der Pro­phet Mo­ham­med auf pri­mi­tive Weise be­lei­digt, die man am bes­ten nicht im De­tail dar­legt. Min­des­tens ebenso wenig nach­voll­zieh­bar ist je­doch, wie die­sen ob­sku­ren Schmar­ren je­mand ernst neh­men kann. Und völlig verrückt wird es, wenn sich des­halb Mas­sen­pro­teste gegen die US-­Bot­schaft in Kairo und das US-­Kon­su­lat in Ben­gasi rich­ten, bloss weil ein Im­mo­bi­li­en­mak­le​r in Ka­li­for­nien das Video fa­bri­ziert hat. Das wirk­li­che Pro­blem ist der Islam als eine ag­gres­sive Re­li­gion, die an­dere Mei­nun­gen nicht ak­zep­tiert und in mas­si­ver Form Men­schen­rechte – hier das Recht auf freie Meinungsäusserung – einschränkt.

Mit Erleichterung haben wir aber wahrgenommen, dass wir in eine Welt hineingeboren wurden, in der man sagen darf, was man denkt – auch wenn es sich beispielsweise gegen die katholische Kirche, die Regierung oder andere Institutionen richtet. Viele Menschen die den Kommunismus oder das 3. Reich erlebt haben wissen, wie es war, mit der sogenannten Meinungsfreiheit.
Na​iverweise dachten wir, dass diese Entwicklung nicht mehr umkehrbar wäre. Ich habe mich bedauerlicherweise geirrt. Die DDR oder der Kommunismus ist gegen den Islamofaschismus ausgetauscht worden. Und schon wieder darf man sich nicht mehr kritisch äussern.

In diversen Schweizer Medien ist darüber nichts zu hören. Anstatt mutig jene Grundhaltung anzusprechen, die fanatische „Gläubige“ in islamisch dominierten Staaten aufweisen, behaupten Medien, ein sei ein neuer Faschismus gegen Muslime im Gange. Im Gegenteil: Der fundamentalistische Islam ist eine Religionsform, die Menschenrechte und Meinungsfreiheit unterdrückt – also durchaus als faschistisch bezeichnet werden kann!

Islamofaschism​us entgegentreten

Es wird Zeit, dass wir gegen diese Form eines neuen Faschismus auftreten. Denn schliesslich hat die Appeasement-Politik gegenüber dem Nationalsozialismus ja auch nicht dazu geführt, Hitlers Aggressionspolitik einzudämmen. Und es wird uns auch gegenüber dem Islam – und seinem rechten Rand, den Salafisten – nicht gelingen, uns durchzusetzen, wenn wir nicht wirklich für die Werte der Demokratie eintreten. Und bitte nicht argumentieren, dass man Islam nicht mit den Salafisten gleichsetzen sollte: Salafismus stellt jene religiöse Geisteshaltung dar, die die Grundlage für die Terrorakte der letzten Jahrzehnte geliefert hat.

„Islamversteher​“ sind gefordert

Es geht darum, dass man in einer Demokratie das Recht haben muss, sagen zu dürfen, dass Religionen wie etwa der Islam in den Augen von Atheisten eine furchtbare Fehlinterpretation der Realität darstellen; und dass sogenannte Gläubige, die in Bälde gegen die amerikanischen Botschaften anrennen werden, wahrscheinlich eine diagnostische Mischung von verzerrter Sicht der Realität und einer antisozialen Persönlichkeitsstörun​g darstellen.

Ich muss in einer Demokratie das Recht haben, den Propheten Mohammed spöttisch zu kommentieren. Genauso wie ich mich auch über den Papst lustig machen darf. So gesehen, wäre es vielleicht eine Möglichkeit, Salafisten an die Meinungsfreiheit in einer Demokratie zu gewöhnen – nach den therapeutischen Regeln einer konsequenten Verhaltenstherapie –, wenn eine ironische Form der Islambeurteilung zum Alltag gehören würde.

Dies entspräche der „Empörung“ mündiger Bürger über jene Form einer Steinzeitreligion, die ihrerseits gerne den Begriff „Empörung“ für die Rechtfertigung ihrer kriminellen Aktionen wie Botschaftserstürmunge​n und Diplomatenmorde verwendet. Auch die „Islamversteher“ im eigenen Land sind gefordert, die Welt religiös begründeter Verbrechen etwas kritischer zu betrachten.

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