Was darf man in einem Walkampf und was nicht? Wir haben Wahlkampf und kein Wahlstreicheln (Zitat Andreas Glarner, SVP)

Mein erster Gedanke schon wieder, vor einem Jahr witterte er noch an der Kantonschule Baden einen Drogensumpf und prostituierende Kantonsschülerinnen. Beweise hat er nie gebracht aber entschuldigt hat er sich auch nicht.
In diesem Frühjahr kam eine Ortspartei seines Bezirkes in die Schlagzeilen wegen rassistischer Werbebotschaften im Internet (diese hatte die Slogans von einer Satirischen Seite heruntergeladen und glaubte dass diese von der SVP-Schweiz stamme).

Nun greift er zwei glp Grossratskandidaten Frontal an. Herr Grossrat Glarner wettert im Facebook über zwei Grosratskanditaten in seinem Wahlbezirk, er nennt zwar keine Partei oder Namen, aber er beschreibt diese so genau, dass es klar ist wer sie sind.

Wer den Artikel nun, in der AZ am Sonntag sowie seinen Facebook Eintrag liest, wird klar, dass Herr Glarner, Männer mit Bärten nicht mag vor allem wenn sie rot sind und bauschig. Dass er mit homosexuellen Männern im Sommer auch nicht im selben Raum sein möchte. Er empfindet die glp-Aargau als linker, als die Grünen und empfiehlt daher die Grünen zur Wahl. Für ihn sind Juristen keine richtigen Berufsleute. Dass Herr Glarner aber einen richtigen Beruf gelernt hat sowie der glp Grossratskandidat mit dem roten Bart, erfährt man auch.

Doch wie weit darf man gehen in einem Wahlkampf? Wollen wir Wahlkämpfe haben wie in den USA oder Russland ? Wo bleibt der Respekt und die Würde des politischen Gegners?

Ich bin der Meinung, dass man über politische Inhalte diskutieren sollte, was man erreichen will oder ändern möchte. Das Aussehen, die Religion oder auch die sexuellen Neigungen gehören nicht in den Wahlkampf. Man sollte den Respekt nicht nur gegen über der Natur oder Tiere haben sondern vor allem auch gegenüber seinem Mitmenschen.

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