Nein zu neuen Steuerprivilegien auf Kosten der Mehrheit!

Der noch vor Kurzem klare Ja-Trend zur Initiative „Sicheres Wohnen im Alter“ verliert an Schwung, denn immer mehr Leute realisieren, welch unliebsame Folgen die ungerechte Steuerprivilegierung einer Minderheit von Wohneigentümern für die Mehrheit hat. Weder die 61% Mieter noch die erwerbstätigen Eigentümer von Wohnraum profitieren von dieser Initiative – im Gegenteil: Nur Wohneigentümer im AHV Alter dürften sich dafür entscheiden, dass die Eigennutzung ihres Wohneigentums nicht der Einkommenssteuer unterliegt. Die dadurch entstehenden Steuerausfälle von bis zu 750 Millionen Franken müssten von allen Steuerpflichtigen durch höhere Gebühren, höhere Steuern oder schmerzhafte Einsparungen kompensiert werden. Zu Recht empfehlen deshalb Bundesrat und Parlament sowie fast alle Parteien und selbst der Schweizerische Seniorenrat (SSR) diese einseitige Initiative zur Ablehnung, denn Steuerreformen dürfen keine neuen Ungerechtigkeiten hervorrufen.

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