Schutz vor Passivrauchen

Was spricht für die Inititiative?

-Rauchen und Passivrauchen ist in jedem Kanton gleich gefährlich. Deshalb braucht es eine einheitliche Regelung und keinen Flickenteppich Marke Kantönligeist.
-Seit der Einführung des Bundesgesetzes im Mai 2010 sind Herzkreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte zurückgegangen. Dies zeigt: ein Rauchverbot an Arbeitsplätzen und in Gaststätten wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Mehrheit aus.

Warum die Gegenargumente falsch sind
Zwei wirtschaftliche Gegenargumente werden oft genannt, stimmen aber nicht.
-im Mai 2010 trat das schweizweite Rauchverbot in Kraft. Im zweiten Halbjahr 2010 sind die Umsätze der Restaurants gestiegen. 2011 gingen sie wegen der Frankenstärke zurück. Das „Beizensterben wegen des Rauchverbots“ ist ein Märchen.
-der „wirtschaftliche Verlust“ wegen dem Bau eines bedienten Fumoirs wird gerne ins Feld geführt. Das ist Nonsens, denn die Errichtung eines Fumoirs kostet gleich viel, ob es nun bedient ist oder nicht.

Zum Thema Freiheit
-Die Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo die Freiheit des anderen beginnt. Jeder darf seiner eigenen Gesundheit so viel Schaden zufügen, wie er will; aber nicht der Gesundheit seiner Mitmenschen. Auch das spricht für ein Rauchverbot an Arbeitsplätzen.
-Die meisten Raucher sind abhängig. Über die Hälfte von ihnen will mit dem Rauchen aufhören, hat es aber noch nicht geschafft. Hier von der „Freiheit der Raucher“ zu reden ist zynisch.

Zusammenfassung
Ein einheitliches schweizweites Rauchverbot an Arbeitsplätzen und in Gaststätten (mit Ausnahme unbedienter Fumoirs) bringt mehr Gesundheit, schafft gleich gute Arbeitsbedingungen für alle und auch für die Gaststätten die gleichen wirtschaftlichen Bedingungen.
In den Restaurants riecht es nach Essen und nicht nach Zigaretten. Und deshalb gehen die Menschen ja in Restaurants: um zu essen und zu trinken. Nicht, um sich mit Tabak einnebeln zu lassen.

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