Südwestumfahrung Brugg entlastet das Zentrum nicht

Am 23. September stimmt Brugg über die Südwestumfahrung ab. Wer die Unterlagen der Stadt und des Kantons genau liest, reibt sich die Augen: Brugg will 4,4 mio ausgeben, davon 2,9 mio freiwillig, für eine Umfahrungsstrasse, die gemäss kantonalem Bericht rund 10 % des Verkehrs durch das Zentrum aufnimmt. Statt täglich 13‘800 fahren nur noch 12‘400 Autos vor dem Bahnhof hindurch ins Nadelöhr Casino – Neumarkt – Bachthalen. Der Westast der Umfahrung nimmt gerade mal so viele Autos auf, wie ein durchschnittliches Quartiersammelsträsschen. Es wird kein einziges der anstehenden Probleme gelöst und sie werden auch nicht gelöst sein, wenn am Sankt Nimmerleinstag die Nordumfahrung Windisch doch noch kommen sollte. Die Staus auf der Zurzacher- und der Hauserstrasse reduzieren sich nicht. Dazu braucht es die Umsetzung des seit 2010 verschleppten Verkehrsmanagements. Damit kann auch das Windischer Rütenenquartier und die Brugger Habsburgerstrasse entlastet werden, ohne dass Brugg eine Steuererhöhung riskiert für eine nutzlose Strasse. Stimmen auch Sie NEIN!

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