Welches Land erpresst uns als Nächstes?

Das Steuerthema ist auch nach den Sommerferien präsent. Diesmal steht Frankreich im Scheinwerferlicht und löst Irritationen rund um das Thema Erbschaftssteuern aus. Details des Vorhabens sind noch nicht publik, aber das was bekannt ist, beängstigt mich. Wo führt dies hin, wenn künftig nicht mehr nur der Wohnort des Erblassers ausschlaggebend ist sondern auch derjenige des Erben? Dies bedeutet eine Doppelbesteuerung im Erbfall. Die Erbschaftssteuer ist jedoch bereits heute überflüssig, da die Erbmasse bereits mehrfach besteuert wurde: Zuerst wird im Prozess der Ansparung das Kapital als Einkommen besteuert und danach – sofern es nicht ausgegeben wird – als Vermögen. Zu guter Letzt folgt dann noch die Erbschaftssteuer, abhängig vom Verwandschaftsgrad, was heute ohnehin nicht mehr zeitgemäss ist. Eine unsinnige Steuer scheint noch unsinniger zu werden.

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