Für eine Grüne Wirtschaft: Sammel-Schlussspurt

Der Unterschriften-Alarm vom 31. Juli hat gewirkt. Ein regelrechter Sammel-Elan hat die meisten Grünen Sektionen erfasst. Wenn wir den Sammelrhythmus noch ein paar weitere Tage durchziehen können, sieht es für die Initiative für eine Grüne Wirtschaft gut aus. Deswegen geht es nun darum, die letzten Kräfte zu mobilisieren und noch einmal auf Strassen, Plätzen und Festivals die letzten Unterschriften zu sammeln. Für den Dienstag haben wir eine weitere Bilanz vorgesehen – deswegen unbedingt sämtliche Unterschriften am Montagabend per A-Post nach Bern schicken.

Der Ruck, der im heissen August durch die Partei gegangen ist, verdanken wir vor allem den Jungen. Besonders hoch ist die Anzahl der von ihnen gesammelten Unterschriften im Kanton Zürich, St. Gallen und Bern. Aber auch der grosse Zuwachs aus dem Aargau, aus Solothurn, Waadt oder Zug verdanken die Schweizer Grünen wesentlich den Jungen Grünen. Eine weitere Erfahrung hat sich im Schlussspurt bestätigt: Wo die Partei-Promis wie Regula Rytz in Bern, Adèle Thorens in der Waadt, Hanspeter Uster in Zug, Bastien Girod in Zürich oder Irène Kälin im Aargau mit dem guten Beispiel vorangehen, lassen sich die Mitglieder leichter motivieren. Ich habe an Orten, wo bislang wenig gesammelt wurde, wie beispielsweise am letzten Samstag in Lenzburg oder gestern in Neuchâtel, die Erfahrung gemacht, dass eine solche Aktion sehr mobilisierend wirkt.

Wenn es uns Grünen gelingt, praktisch gleichzeitig zwei eidgenössische Initiativen zustande zu bringen, während andere Parteien nicht einmal eine schaffen, dann bedeutet das nach aussen ein Gewinn an Glaubwürdigkeit und nach innen eine Stärkung des Selbstvertrauens. Kommt dazu, dass beide Volksbegehren eine grosse politische Bedeutung haben. Mit dem Atomausstieg sorgen wir dafür, dass die Bundesrats- und Parlamentsbeschlüsse, die noch vor den Wahlen gefällt worden sind, bis spätestens 2030 in die Tat umgesetzt werden. Mit der Grünen Wirtschaft und ihrer Forderung nach einem globalverträglichen Fussabdruck verbinden wir Ökologie mit Solidarität. Und vergessen wir nicht: Beide Initiativen werden im Wahljahr 2015 abstimmungsreif!

Es lohnt sich also, letzte Kräfte für den Schlussspurt zu mobilisieren.

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