Die grösste Gefahr ist noch immer der motorisierte Strassenverkehr.

Als Velofahrer und Vater von zwei kleinen Kindern denke ich beim Thema Sicherheit zuerst einmal an den Autoverkehr. 2008 gab es auf den Strassen im Kanton Bern 6737 Unfälle, welche 3336 Verletzte (davon 2178 innerorts) und 43 Tote (davon 18 innerorts) forderten.

Im selben Zeitraum gab es gemäss Kriminalitätsstatistik 696 Fälle von Körperverletzung und 11 Tötungsdelikte. Durch die gefährlichen Strassen wird die Bewegungsfreiheit von kleineren Kindern (und deren Eltern) und betagten Personen stark eingeschränkt.

Die mit Abstand grösste Bedrohung für Leib und Leben ist für den Normalbürger also immer noch der motorisierte Individualverkehr. Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass die Initianten vor allem eine strikte Kontrolle der Einhaltung der Geschwindigkeitslimiten und des Vortrittsrechts der Fussgänger anstreben.

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