Vorgehen bei Verstössen / Löschung von Jens G.

Liebe Community,

Leider mussten wir am Freitag einen User von Politnetz ausschliessen. Mit diesem Beitrag möchten wir Euch die Hintergründe und unser Vorgehen dazu näherbringen. Generell: Politnetz möchte ein Umfeld bieten, in dem alle Nutzer gerne mitdiskutieren. Damit dies durchgesetzt werden kann braucht es ein für alle Nutzerinnen und Nutzer verbindliches Regelwerk: Die sog. Allgemeinen Nutzungsbedingungen (ANB). Die ANB soll die Community vor Übergriffen schützen und muss deshalb bei der Registrierung von jeder Nutzerin und jedem Nutzer akzeptiert werden.

Obwohl wir Inhalte ohne vorherige Prüfung aufschalten, werden die Kommentare und Beiträge von unserem Community-Management gesichtet. Daneben kann die Community über die Schaltfläche «Verstoss melden» Inhalte melden, die wir (und das passiert zwangsläufig) übersehen haben und nicht den Richtlinien entsprechen. So oder so: Politnetz prüft jeden möglichen Regelverstoss. Die folgenden Punkte beschreiben, wie und wann wir einschreiten:

  1. Meldung. Ein Kommentar oder Beitrag wird als möglicher Verstoss gegen die ANB gemeldet oder vom Politnetz-Team als solcher vorgemerkt.
  2. Prüfung. Die Verstossmeldung wird vom Community Manager geprüft.
  3. Benachrichtigung. Sollte eine Verstossmeldung berechtig sein wird der Beitragsschreiber per E-Mail verwarnt. Der Melder wird in jeden Fall informiert.
  4. Konsequenz. Bei einer berechtigten Verstossmeldung unterscheiden die Diskussionsregeln zwischen zwei verschiedenen Arten von Verstössen und deren Konsequenz.

Auszug aus den Diskussionsregeln:

leichter und/oder erstmaliger Verstoss:

Die betroffenen Inhalte werden von der Plattform entfernt und das Mitglied verwarnt.

schwerer und/oder wiederholter Verstoss:

Die betroffenen Inhalte werden von der Plattform entfernt und das Profil des Mitglieds temporär oder dauerhaft gesperrt.

Die Sperrung von Jens G.:
Aufgrund mehrerer Beschwerden haben wir Herrn G. gleich zweimal verwarnt. So haben wir Herrn G. am 9. Mai darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich mehrere Diskussionsteilnehmer über die von ihm gewählte Wortwahl beschwert haben. Neben dieser ersten Verwarnung haben wir Herrn G. angehalten die von ihm akzeptierten Nutzungsbedingungen zu berücksichtigen. Auch haben wir Herrn G. in unserer E-Mail vom 9. Mai darauf hingewiesen, dass Politnetz einen Account in besonders schweren Fällen per sofort und ohne Rücksprache von der Plattform entfernt. Da zwischenzeitlich weitere Beschwerden eingingen, haben wir Herrn G. am 4. Juli ein weiteres Mal verwarnt und angekündigt, dass sein Politnetz-Konto bei der nächsten Übertretung gesperrt und gelöscht werden würde.

Da am Freitag nochmals mehrere Beschwerden eingingen, haben wir uns dazu entschlossen das Profil von Herrn G. zu deaktiviert. Dieses Vorgehen wird von den Allgemeinen Nutzungsbedinungen (ANB) gedeckt:

[...] bei schwerwiegenden Verstössen gegen die ANB einzelne Inhalte und Mitgliederprofile ohne Angabe von Gründen zu löschen.

Politnetz hat Jens G. also zweimal verwarnt und darauf hingewiesen, dass Politnetz (Zitat ANB) beleidigende, ehrverletzende und rassistische Inhalte nicht toleriert. Dazu gehören auch Beiträge und Kommentare, in denen andere NutzerInnen bedroht oder belästigt werden.

Was seit Freitag passierte:
Nachdem wir Herrn G. am Freitag darüber informierten, dass sein Konto aufgrund neuer Beschwerden gesperrt wurde, beklagte sich dieser, dass das Politnetz-Team ihn ohne Vorwarnung von der Plattform ausgeschlossen hätte. Diese Behauptung ist irreführend und falsch. So schrieb unser Community Management in der zweiten Verwarnung vom 6. Juli:

Auch haben wir Sie darüber in Kenntnis gesetzt, dass das wiederholte Übertreten der Richtlinien zum Ausschluss und zur Sperrung des Politnetz-Profils führen kann. Da es in der Vergangenheit zu neuen Beschwerden gekommen ist, wird Ihr Konto bei der nächsten Übertretung gesperrt.

Herr G. bezichtigte unser Team in der Folge öffentlich der Lüge. Hinzu kommen massive Drohungen und Unterstellungen auf die wir an dieser Stelle nicht näher eingehen möchten. Nachdem sich Herr G. nochmals mehrere Male neu zu registrieren versucht hat, haben wir am Freitagabend den Zugang via IP-Sperre eingeschränkt. Obwohl zweimal verwarnt, entsprechend informiert und gemäss ANB von der Plattform ausgeschlossen, umging Herr G. diese Sperre in der Nacht vom Freitag zum Samstag. Innerhalb weniger Stunden setzte Herr G. über 600 Kommentare ab. Mit dem Missbrauch des Benachrichtigungssystem störte und belästigte Herr G. mehrere hundert Mitglieder mit der Falschmeldung, dass Politnetz (Zitat G. ) zensiert, mauschelt und 'Dirty Tricks' versucht.

In der Zwischenzeit sind weitere Drohungen von Herrn G. bei uns eingegangen. Das Politnetz-Team möchte trotzdem weiterhin daran festhalten, dass Politnetz ein Ort der konstruktiven Debatte ist. Inhalte die andere Personen, Volksgruppen oder religiöse Bekenntnisse beleidigen, verleumden oder bedrohen, werden nicht geduldet. Dasselbe gilt für rassistische, gewalttätige, politisch extremistische, und diskriminierende Äusserungen. Am Plattform-Verbot von Herrn G. wird somit festgehalten. Seine temporär deaktivierten Inhalten werden in den nächsten Tagen geprüft und ggf. gekürzt wieder aufgeschaltet. Die von anderen NutzerInnen geschrieben Kommentare bleiben auf jeden Fall erhalten.

Bei Fragen stehen wir euch gern unter info@politnetz.ch zur Verfügung.

551 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.