Endlich für bereits bestehende Bauten eine sinnvolle Nutzung ermöglichen

Viele landwirtschaftliche Gebäude stehen leer, weil die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden musste. Die Schweizer Landwirtschaft ist in einer Phase tiefgreifender und schneller Umstrukturierung. Es ist daher wichtig, den Grundeigentümern solcher Liegenschaften Perspektiven zu geben und eine Lockerung der Rechtsetzung aufzuzeigen. Die restriktive Gesetzgebung führt dazu, dass nicht mehr genutzte landwirtschaftliche Liegenschaften verfallen. Nostalgisch verklärte Landschaftsschützer wollen solche Bauten lieber „in Würde zerfallen“ lassen und reden gar von einer „Poesie des Zerfalls“. Das ist angesichts des knapper werdenden Siedlungsraumes nicht zu verantworten. Erhalten lassen sich nur Bauten, die auch sinnvoll genutzt werden können.

Das Siedlungswachstum der Schweiz nimmt stetig zu. Gemäss Bundesamt für Statistik dehnte sich das Siedlungsgebiet von 1994 bis 2006 um 264 Quadratkilometer aus. Dies entspricht nahezu der Fläche des Kantons Nidwalden.

Bevor weitere Grünflächen verbaut werden, sollen die bestehenden Bauten ökologisch und ökonomisch sinnvoll genutzt werden. Dazu sind die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen.

5 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.