Wie der Staat für die Akzeptanz von Asylanten wirbt

Dass die Stimmung gegenüber Asylanten auf einem nicht besonders hohen Niveau liegt, das ist - denke ich - hinlänglich bekannt.
Umsomehr wäre es eigentlich begrüssenswert, wenn der Staat die Missstände endlich anpacken würde und durch Taten, nicht Worte für deren Akzeptanz werben würde (siehe auch hier).

Anscheinend ist dies aber nocht nicht überall angekommen.
So sind gewisse Subjekte in der Regierung der Meinung, man könne ohne weiteres Schweizer Mieter aus ihren Wohnungen schmeissen, um Asylanten einzuquartieren.

Wenn ich dazu sagen dürfte, was ich sagen wollte, dann müssten Sie hier aufhören zu lesen.
So will ich aber nur festhalten, dass ich dieses Vorgehen als eine Schande erachte, die ihresgleichen sucht.

Schweizer werden vertrieben um Asylanten Platz zu machen?
Wenn der Staat das Volk radikalisieren will, ist er auf bestem Wege, denn mit solchen Hirnrissigkeiten, tut er sich und den Asylanten keinen Gefallen.
Eher schüffe ich die "humanitäre Tradition" der Schweiz ab, als dass ich Hand böte zu solchem Irrsinn.

Bedenklich finde ich auch, dass dies anscheinend nicht auf dem Blödsinn eines Sozis gründet - wenngleich diese zur Zeit solchen Stuss von sich geben wie "durch Klimawandel erzwungene Migration sei als Grund für eine vorläufige Aufnahme anzuerkennen" - sondern auf dem eines FDP-Vertreters, einer Partei also, die sich den nationalen Zusammenhalt auf die Fahne geschrieben hat.
Mir fehlen die Worte - zumindest gewählte solche.

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