Ein legales Schneeballsystem

Die Tatsache, dass die einzelnen Versicherungen und Einrichtungen unseres Sozialstaates gewaltige Mengen an Geld verschlingen ist für sich alleine schon beunruhigend. Vor allem IV und ALV muten an, wie Raubtiere im Fressrausch. In diesem Sinne erscheint Franz Müntefehring’s (SPD, Deutschland) „legendäre“ Rede über Heuschrecken und Jäger der Wildnis, tatsächlich zweideutig.

Heute scheint der Kollaps dieser Systeme in der ganzen Welt nicht mehr unrealistisch. Die Gründe dafür sind jedoch vielfältig. Offensichtlich ist, dass die perverse Politik der Masseneinwanderung als Brandbeschleuniger wirkt.

Die Wahrheit ist, dass diese Systeme schon lange stark überladen sind. Ein sinnvolles Mass wäre dringend gefragt. Die Sicherung der Sicherung muss im Interesse aller Normalverdiener sein. Doch wie komfortabel darf der „Bunker“ sein? Wie viel können wir uns leisten? Wie viel glauben wir zu brauchen?

Diese Tabufragen gilt es anzupacken. Die Maxime „back to the roots“ scheint dabei ein sinnvoller Weg. Weniger ist manchmal mehr. Wir sollten zurückkehren, zum Prinzip „Hilfe durch Selbsthilfe“. Das heisst, weg von der Sozialhilfe durch Bargeld.

Die Erteilung von Blanko-Schecks sendet nicht nur völlig falsche psychologische Signale aus, sie birgt auch zahlreiche Risiken für die Allgemeinheit. Eine überbordende „Bemutterung“ lässt die Leute träge werden und verweichlichen. Während die Liste an „unzumutbaren“ Jobs wächst, wird das Geld für die falschen Dinge eingesetzt. Bei glimpfligerem Ausgang findet unangemessener Konsum statt, bei ungünstigerem wird damit der Konsum von Alkohol und Tabak subventioniert.

Ferner weist das gegenwärtige System erschreckende Parallelen zu illegalen Abzockermodellen auf. Ähnlich einem Schneeball- oder Pyramidensystem wird es kollabieren, wenn nicht immer mehr, immer neue Einzahler gefunden werden. Die Bevölkerung müsste also in’s Unendliche wachsen! Offenbar erkannte man zumindest dieses Grundproblem. Leider zog man die falschen Schlüsse, welche die Sache noch verschlimmerten. Nicht nur einmal versuchte man die Werke mit kopfloser Einwanderung zu sanieren. Die schiere Menge qualitativ schlechter Einwanderung aus Drittweltländern bewirkte gerade das Gegenteil: Die Defizite sind regelrecht explodiert.

Mit der Personenfreizügigkeit wurde der Turbo gezündet. Das kann’s nicht sein. Statt überdimensionierter, staatlich verordneter Menschenliebe, die letztendlich jedem Naturgesetz widerspricht, sind nun Modelländerungen gefragt.

Wenn diese Verträge, die dem Normalbürger kaum Vorteile bringen, dafür umso mehr Probleme und Ärger, eine heilige Kuh darstellen, so gibt es vielleicht nur einen Ausweg: Die Ausländersteuer. Analog anderer Sozialabgaben aufzuteilen unter Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Steuern als „Lenkungsabgaben“ zu tarnen ist ein bewährtes Mittel linker Regierungen. Probleme mit der EU sind also kein Argument.

Letztendlich ist der ganze Sozialismus eine Illusion. Nur will heute niemand mehr nach dem Motto „fressen oder gefressen werden“ leben. Du etwa? Egal von welchem Blickwinkel aus betrachtet, die Gegenwart lässt keinen Ausweg. Und das ist nicht der geringste ihrer Vorzüge. Denen, die vor allem auf der Suche nach Hoffnung sind, entzieht sie jeden sicheren Boden. Jene, die beanspruchen Lösungen zu haben, werden nahezu sofort in Widersprüche verwickelt. Alle sind sich darin einig, dass alles nur noch schlimmer werden kann. „Die Zukunft hat keine Zukunft“. Das ist die Weisheit eines Zeitalters, das trotz seines Anscheins von perfekter Normalität den Bewusstseinsgrad der ersten Punks erreicht hat.

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