SVP will Prämien auf Kosten von Alten und Kranken senken

Zitat NZZ:

Im Kampf gegen steigende Gesundheitskosten möchte die SVP die Eigenverantwortung stärken und die Patientinnen und Patienten stärker zur Kasse bitten. In einem Positionspapier schlägt sie unter anderem die Erhöhung des Selbstbehalts von 700 auf 1400 Franken vor.

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Auf Kosten der Kranken und Älteren möchte die SVP die Gesundheitskosten in den Griff kriegen. Zum einen soll der Selbstbehalt erhöht werden, zum anderen soll eine höhere Mindesfranchise (z.B. 2500.-) angestrebt werden.
Am liebsten wäre der SVP, das Obligatorium abzuschaffen, aber es ist ihnen ja auch klar, dass sie damit keinen Erfolg in der Bevölkerung verbuchen würde.

Gerade die SVP die sich immer als "Partei des Volkes" stark macht, will nun gerade die ärmeren, kranken und alten Leute noch mehr beuteln, zugunsten der Jungen, Reichen, gesunden Bevölkerung.

Des weiteren möchte die SVP auch Ausländer und Asylsuchende aus dem System rausnehmen

Für mich ist dies die absolut falsche Richtung die hier angesteuert wird. Damit würden wir das Prinzip "Solidaritär" verlassen und bald wären die Gesundheitskosten nicht mehr für alle zahlbar. Wir würden in einem System wie in Amerika ankommen.

Wollen wir das? Ist das der richtige Weg aus der Kostenspirale unserer Krankenkassen? Vielleicht ja, aber auf Kosten der Kranken und Alten.

Nein, liebe SVP, das ist nicht die Lösung. Ausser wenn ihr noch mehr Stimmen abgeben möchtet.

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