Müssen sich die Bürger unseres Landes mit der Waffe unter dem Kopfkissen schlafen legen?

Am 7. Juli 2012 berichtet das Zofinger Tagblatt Haarsträubendes. In der Asylunterkunft Langernweg in Oftringen leben zurzeit etwa 50 bis 60 Asylbewerber, welche hierzulande zusammengerechnet 609 Delikte begangen haben. Offenbar soll es einen darunter geben, welcher alleine für 59 Straftaten verantwortlich sein soll, und sich selbstverständlich weiterhin auf freiem Fuss befindet.

Auch für den ehemaligen EVP und heutigen FDP Grossrat Martin Bhend ist es unglaublich, dass ein gefasster und krimineller Asylbewerber nur wenige Stunden später wieder freigelassen wird. Gemäss seiner Aussage in der Zeitung kennt er persönlich Bürger, welche sich nur noch bewaffnet schlafen legen. Wen wunderst? Im Nachbarort Brittnau wurde unlängst ein Rentner Zuhause gefesselt und zu Tode geprügelt. Dafür verantwortlich war ein Marokkanischer Asylbewerber, welcher kurz davor bei einem Handtaschendiebstahl erwischt wurde.

Ganz offensichtlich sind die beiden zuständigen Regierungsräte Hofmann (SP) und Hochuli (Grüne) überfordert. Die geplanten Massnahmen wie Quartierwachen und Sonderstaatsanwälte gehen zu wenig weit; der Einsatz von sogenannten Kulturvermittlern wirkt gar lächerlich. Denn auf die Kultur der Kriminalität renitenter Asylanten gibt es nur eine Massnahme, nämlich die Einweisung in geschlossene Anstalten.

Bei leichten Delikten wie Einbruch werden Kriminelle erst dann inhaftiert, wenn ein Gericht das entsprechende Urteil fällt. Bis es aber so weit ist, kann ein Asylbewerber fröhlich weiter Straftaten begehen. Was gibt es denn zu verlieren? Unsere innenpolitische Diskussion über das humanitäre Recht und die Forderung der Gutmenschen nach mehr Lebensqualität wurde in kriminellen Kreisen schon längst erkannt. Dass die Netten und Linken dabei schamlos ausgenutzt werden, wird in der Selbstreflektion nicht bemerkt. Dafür wird der SVP und teilweise der FDP rassistische Latenz nahegelegt, wenn diese Internierungslager fordern, oder etwa den Asylstatus weniger attraktiv gestalten wollen. Zusätzlich wäre eine Beschleunigung des Verfahrens sicherlich angestrebt, doch besonders in der Oftringer Unterkunft Langernweg leben insbesondere abgewiesene Menschen, welche ganz offensichtlich einfach nicht gehen wollen.

Schützen wir die echten und dankbaren Flüchtlinge und die Bürger unseres Landes, in dem wir die Kriminellen unter ihnen aussondern, und bis zur Zwangsausschaffung internieren. Bevor die Selbstjustiz um sich greift.

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