Erneuerbare Energien? Dezentralisierung? Nur heisse Luft ohne Zugang für Private auf die europäische Strombörse?

Erneuerbare Energien werden von den Stromkonzernen nur stiefmütterlich behandelt. Ihnen passt nicht, mit jedem Hauseigentümer einen Deal auszuhandeln und grosse Solarflächen/Windparks/Stauseen sind in der Schweiz nur bedingt beliebt.

Jetzt haben wir das Problem, dass die Konzerne nicht in Private investieren wollen und Private die Konzernprojekte bekämpfen. Und der Staat steht als hilfloser Dritter daneben und wartet bis eine halbprivate Lösung entsteht.

Lösung: Öffnung der europäischen Strombörse für Kleinanlagen von Privaten. Energiehandel soll für Kleinstanlagenbetreiber möglich werden, an den klassischen Strombetreibern vorbei.

Ich weiss nicht ob da überhaupt gesetzliche Schranken vorhanden sind, ich kenne mich da eher mit der Hardware aus. Auf der Hardware-Seite fehlt ein europäisch einheitliche Einspeiseanlage mit Zähler und Zertifizierungsstelle für den Rest der Anlage. Ausserdem fehlt auch die Software die den eigentlich Zugang zur Strombörse bietet.

Ich denke es ist auch egal, ob sich die Stromkonzerne überhaupt an der Börse beteiligen. Es gibt genügend Private die mit der Einspeisevergütung nicht zufrieden sind, oder gerne vom Staat nicht berücksichtigten Projekte starten würden. Hier wird der Private meiner Meinung nach an der Nase herum geführt, Privatisierung hin oder her, die Infrastruktur wurde von Bürgern bezahlt, also will ich sie auch Zugriff darauf haben.

Wer jetzt Parallelen zum Telekom-Markt findet darf sie behalten.

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