Flüchtlinge als Kollateralschaden linker Ideologien und "Hilfswerken"

Afrikanische Asylanten sind in der Gemeinde Muri bis auf weiteres zu Personae non Grata erklärt, die vorhandenen Afrikaner rausgeschmissen und vom Kanton umverteilt worden.
Hintergrund: Beschwerden seit anderthalb Jahren, Diebstähle und Mord

Ich halte es persönlich nur für eine Frage der Zeit, bis aus dem linken Lager wieder Vorwürfe kommen.
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe heult denn auch schon als erste los, dies sei "eine unzulässige Pauschalisierung", weil es alle afrikanischen Asylanten treffe.

Jawohl, das ist es. Aber hat die Flüchtlingshilfe jemals etwas getan um der Gemeinde zu helfen? Die Akzeptanz zu fördern anstatt zu fordern?

Wieso, frage ich, fehlt es bei praktisch sämtlichen Organisationen, Politischen Verbänden und Einzelpersonen, die vorgeben, sich für die Flüchtlinge einzusetzen, am Willen, konsequent gegen Illegalität und Kriminalität vorzugehen?

Was für ein Interesse haben die daran, diese Missstände nicht zu lösen?
Sollte dies reine Vermarktungsstrategie sein, sollte man Pauschalisierungen und Kollektivstrafen bewusst provozieren, damit man sich mit erhobenem Zeigefinger als Moralapostel aufspielen und Geld und Prestige generieren kann, wäre dies zu verachten.
Soweit will ich aber nicht gehen.

Persönlich glaube ich eher, dass ideologische Überzeugungen und politische Unfähigkeit der Grund für die Untätigkeit ist.

Der grösste Feind der Flüchtlingen sind jene, welche vorgeben selbst welche zu sein.
Anstatt aber gegen jene vorzugehen, wird gejammert, man sei zu strikt mit den Asylanten.
Daher, denke ich, ist es nicht vermessen, zu sagen, dass die Realitätsverweigerer mitschuld an der zunehmenden Abneigungen gegenüber Asylanten in der Schweiz sind.

Das Volk ist unzufrieden - nicht erst seit gestern - und es muss was geschehen.
Am dringensten wären ja wohl die Gewährleistung der Sicherheit Schweizer Bürger, gefolgt von einer markanten Beschleunigung des Asylverfahrens.

Um Martine Brunschwig Graf, Präsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, zu zitieren:

Es ist problematisch, wenn die Leute den Eindruck haben, die Schweiz werde ausgenutzt. Das Kernproblem ist aber, dass die Schweizer kein Vertrauen mehr haben in die Asylverfahren. Fakt ist, dass effizientere Verfahren das Vertrauen der Bevölkerung ins Asylwesen wiederherstellen könnten.

Bisher wird aber in eine andere Richtung geschossen.
Während die Linken sich dem Thema grundsätzlich verweigern, beschränken sich Mitte-Rechts darauf, der Aufenthalt der Asylanten in der Schweiz unangenehmer zu gestalten um so einerseits, sie zur Rückkehr zu bewegen, und andernseits, die Schweiz im Ausland unattraktiver zu machen.
Von der durchschnittlich knapp dreijährigen Verfahrensdauer, und den abgewiesenen Asylanten, welche Jahre und Jahrzehnte widerrechtlich in der Schweiz bleiben, spricht kaum einer mehr.

Ich habe mir deshalb erlaubt, ein 7-Punkte-Vorschlag auszuarbeiten:

  1. Wiedereinführung der Grenzkontrollen, insbesondere an der Grenze zu Italien und Frankreich, zur Bekämpfung der Kriminalität durch Kriminaltouristen, kriminelle Organisationen, und der unkontrollierten illegalen Einwanderung, sowie als Massnahme gegen "Lohndumping".
  2. Reduzieren der Rekursmöglichkeiten im Asylverfahren auf maximal einen Rekurs
  3. Gestützt auf Asylgesetz Art.53 ein automatisches Ablehnen von Gesuchen in der Schweiz straffällig gewordener Asylanten.
  4. Festlegung einer Obergrenze für die Dauer eines Asylverfahrens, in welchem das Gesuch abschliessend behandelt worden sein muss. Ein Überschreiten dieser Obergrenze soll einem Ablehnen des Gesuchs gleichkommen.
  5. Festlegung einer Frist in welcher ein abgewiesener Asylant das Land zu verlassen hat. Nach Ablauf dieser Frist und/oder bei Verweigerung ist der Abgewiesene zwangsauszuschaffen. (Wobei hier selbstverständlich noch immer nicht Leute ausgeschafft werden dürfen, welchen in ihrer Heimat Folter oder Tod droht.)
  6. Nichtvollziehen oder Verzögerung einer nach Punkt 5 zu erfolgender Ausschaffung soll rechtliche Folgen für die Behörden haben, insofern die Ausschaffung als durchführbar gilt.
  7. Elektronische Fussfesseln für Asylanten, bei denen von einem erhöhten Untertauchrisiko ausgegangen werden muss, sowie für abgewiesene Asylanten bis selbige das Land verlassen

(An Ihrer Meinung zu diesen 7 Punkten und/oder Ihrer Kritik ist mir selbstverständlich gelegen.)

Ich sehe im Handeln der Gemeinde Muri keine Ausländerfeindlichkeit per se, sondern ein Hilferuf einer Gesellschaft, die sich im Stich gelassen fühlt.
Und wer sich im Stich gelassen fühlt, nimmt die Sachen schnell mal selbst in die Hand.

Was ist Gewalt anderes als Vernunft, die verzweifelt?
(José Ortega Y Gasset, spanischer Philosoph)

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