Radikale Unbelehrbare und die SVP.

Bevor sich die SVP auf nationaler Ebene aufmachte zur grössten Partei in der Schweiz zu werden, waren am rechten Rand kleine politische Kräfte mit teils auch sehr unappetitlichen Zeitgenossen. Dieses Wählerpotential der kleinen Rechtsparteien wurde von der SVP vollends aufgesogen, ohne dass sich die Parteiführung konsequent, unmissverständlich und strikte gegenüber diesen rechtsradikalen Subjekten abgegrenzt hat. In unregelmässigen Abständen kommt es darum immer wieder zu unappetitlichen Äusserungen wie im neuesten Fall mit Kristallnacht für Moscheen. Hier werden Grenzen überschritten, die in einer Demokratie nicht tolerierbar sind. Adolf Hitler und der Nationalsozialismus sind neben Josef Stalin die grössten Verbrecher des 20. Jahrhunderts. Natürlich gibt es immer wieder Unbelehrbare, doch diese gehören mit ihrem Gedankengut nicht in demokratische Parteien. Und wenn Parteien sich die demokratische Plakette anheften wollen, dann sollen sie sich gefälligst unmissverständlich und strikte von solch radikalem Gedankengut distanzieren. Die SVP tut gut daran, diesen Fall nicht wieder als Einzelfall klein zu reden. Es hat in letzter Zeit definitiv schon zu viele Einzelfälle gegeben.

103 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.