Keine Verarschung, keine Überforderung und schon gar keine neue Bevormundung durch den Staat.

Das ist das Fazit der heutigen Abstimmungsresultate.

Keine Verarschung:
Erst am 11. März hatten wir über eine ähnliche Vorlage zu befinden. Und auch diese wurde mit 55.8% abgelehnt.

Schon diese Vorlage stand im Gegensatz zu der Zweitwohnungsinitiative.

So stand auch diese wiederum quer dazu in der Landschaft. Zudem nützte auch diese Vorlage nur den schon Begüterten und Banken.

Welcher Normalverdiener kann schon 100‘000 pro Jahr auf die Seite legen und wer kann mit 100‘000 oder 200‘000 ein Haus bauen ohne Bank?

Überforderung:
Die Stimmbeteiligungen zwischen 30 und 50% plus die vielen Leereingaben zeigen schon eine gewisse Stimmverdrossenheit, wen jetzt mit dieser Vorlage noch ca. 10 Abstimmungen dazu gekommen währen und dazu noch über so komplexe Themen, währe wohl diese Beteiligung noch einmal rapide gesunken.

Bevormundung:
Die Bevölkerung wird schon genug vom Staat bevormundet.
Jetzt auch noch vorschreiben welchen Arzt man aufsuchen darf, geht eindeutig zu weit.

Zudem hätte diese Idee den Doppelspurrigkeiten Tür und Tor geöffnet. Auch glaubt man seit Jahren den Beteuerungen, die Kosten im Gesundheitswesen in den Griff zu bekommen und damit die Prämien, nicht mehr.

Diese Resultate sind auch ein Misstrauensvotum gegenüber der offiziellen Politik.

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