Asylanten und die Schweiz

Die Schweiz ist ein Teil von Europa, wir teilen die Probleme der andern und haben auch die selben.

Im Moment suchen die Menschen aus Nordafrika nach einer neue Zukunft, in ihren Ländern herrschen teilweise noch Diktaturen oder man weiss nicht so recht was passieren wird. Teilweise sind sie auf gutem Weg, teilweise verdüstert sich die Lage in den Ländern. Alle haben aber etwas gemeinsam, sie sind wirtschaftlich am Boden. Die Menschen, vor allem die jungen Leute, haben keine Perspektive. Stellen wir uns mal vor wir wären in der Situation und hätten es geschafft, mit viel Geld der Familien und unter Lebensgefahr haben wir das gelobte Land Europa erreicht. Würden wir uns einfach so zurückschicken lassen? In die Armut? Sicher nicht. Sie würden alles hinnehmen und versuchen sich durchzuschlagen. Irgendwie. Nur nicht zurück.

Wenn man sich das mal vorstellt und dann die neusten Beschlüsse aus dem Nationalrat sieht, kommt man doch nur zu einem Schluss. Die haben echt nicht kapiert um was es eigentlich geht. Was kann ein Flüchtling den machen? Die Leute haben ja nur die Möglichkeit Asyl zu beantragen, etwas anders gibt es ja nicht mehr. Sie haben sonst keine Möglichkeit zu Arbeiten und Geld zu verdienen, die müssen Jahrelang warten und auf die winzige Chance hoffen, dass sie vielleicht aufgenommen werden. Sie also diese Leute an ihrer Situation schuld? Ich denke nein. Da ist es doch für den einzelnen fast Wurst ob er wirklich einen Asylgrund hat, oder nicht.

Jetzt entscheidet der Nationalrat nicht etwa, genau dieses jahrelange in der Luft hängen zu verkürzen, nein man nimmt den Leuten auch mehr von dem bisschen weg das ihnen hilft den Tag zu überstehen. Man will sie einsperren und gängeln. Man lässt sich von den Rechtsnationalen treiben, denen sowieso jedes dunkle Gesicht ein Dorn im Auge ist, man löst das eigentliche Problem im keinster weise sondern verschärft es nur noch. Ist das eine gute Politik? Haben wir die dafür gewählt? Ich sicher nicht.

Natürlich gibt es Gangster unter den Leuten, die wollen hier nur abkassieren und denken sie sind im Schlaraffenland. Diese Sorte Leute gibt es aber in allen Bevölkerungsschichten. Die gehören gefasst, bestraft und ausgeschafft, so wie sich das bei einem Rechtsstaat gehört. Das heisst aber dann wirklich, dass sie zuerst etwas anstellen müssen, bevor man sie verurteilen kann. Die andern aber haben nichts anderes getan als auf eine bessere Zukunft gehofft und jetzt werden sie alle von den nationalen unter generalverdacht gestellt. Sie werden jetzt schon als Verbrecher dargestellt obwohl sie nichts getan haben. Das ist undemokratisch und entspricht nicht dem verhalten eines Rechtsstaates. Leider ist der Nationalrat dieser Strömung gefolgt. Und das nur aus Wahlkalkül. Die FDP und CVP irren aber, wenn sie glauben das dieses Populistische Verhalten sie stärken wird. Die einzigen die gestärkt werden ist die SVP.

Wir werden diese Menschen nicht daran hindern können zu uns zu kommen und es wird kaum etwas geben wie wir uns unattraktiv machen können. Ausser wir verlassen den Rechtsstaatlichen demokratischen und richtigen Weg. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Bevölkerung das nicht will. Wir täten besser dieses Problem dort anzupacken, wo wir wirklich was verbessern könnten. Wir müssen das verfahren beschleunigen. Und, wir müssen bei Italien auf die Einhaltung der Verträge pochen. Sonst müssen wir uns bald wieder an der Grenze anstellen wenn wir aus und einreisen wollen.

So, jetzt habe ich auch mal einen Beitrag geschrieben. Ich hoffe er ist mir halbwegs gelungen. Rechtschreibe und Grammatikfehler vorbehalten.... :-)

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