-Anspruch auf Verbilligung der Krankenkassenprämien-

Letzten Herbst beantragte die Schaffhauser Regierung eine Änderung bei der Verbilligung der Krankenkassenprämien. Da der Betrag den Kanton und Gemeinden jährlich dafür aufbringen müssen, steil anstieg, schlug die Regierung vor, anstelle der bisher 12% des anrechenbaren Einkommens, 15% als Grenze.

In meinem Kanton Schaffhausen mit 76'400 Einwohner bezieht rund ein Drittel der Bevölkerung Verbilligungen. In Zahlen: rund 30 Millionen/Jahr - und das in einem kleinen Kanton. Auch die Zahlen im Kanton Zürich lassen aufhorchen, sind es doch auf 1,4 Millionen Einwohner immerhin rund 430 Millionen an Verbilligungen, die letztes Jahr ausbezahlt wurden. Grob hochgerechnet auf die ganze Schweiz ergibt das eine beachtliche Summe von ca. 2,4 Milliarden Franken!

Nun fragt sich:
Entweder verdienen wir zu wenig oder bezahlen zu viele Krankenkassenprämien. Indirekt - mit Steuern - bezahlen wir die Krankenkassenprämien an denen, die sie nicht vermögen.

Das kann doch nicht sein.

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