In die Kinder investieren, statt Steuern senken.

Das Hauptproblem bei der familienexternen Kinderbetreuung bleibt deren Finanzierung, egal auf welche Weise das Geld schliesslich bei den Krippen und Tageseltern landet. Die einen Familien haben schlicht zu wenig Geld, und bei den wohlhabenderen Familien sind die Kosten so hoch, dass sich eine zusätzliche Erwerbstätigkeit in vielen Fällen nicht lohnt. Die von der bürgerlichen Mehrheit angestrebte Steuersenkung im Kanton Bern gefährdet in Kombination mit der Schuldenbremse eine weitere Ausweitung des Betreuungsangebotes nun zusätzlich. Statt in die Zukunft, die Kinder, zu investieren, werden Staat und Gemeinden gezwungen sein zu sparen. Wie in der Privatwirtschaft nimmt die kurzfristige Gewinnmaximierung zu Lasten langfrister und nachhaltiger Einnahmen auch in der Politik immer mehr Überhand.

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