BDP: Die Zürcher Kantonsrats-Fraktion ist ganz klar gegen eine Kuschel-Pädagogik in Fussball-Stadien!

Wie wir in der Presse lesen konnten, diskutieren Zürcher Behörden ernsthaft über eine Teil-Legalisierung und den kontrollierten Einsatz von Pyros in Fussball-Stadien. Das ist unglaublich und verantwortungslos.

Pyros werfende Fans sind eben keine Fans, sondern Hooligans. Wer das Gefühl hat, man könne ein paar ausgewählte Fans ausbilden, die dann mit besseren Wunderkerzen für Stimmung sorgen, ist weltfremd oder war noch nie – oder schon länger nicht mehr – in einem Fussball-Stadion.

Die Vorfälle in jüngster Zeit haben gezeigt: Pyros haben in Fussballstadien nichts verloren, wir brauchen eine Null-Toleranz-Strategie – so, wie sie andere Kantone auch fordern.

Andernfalls werden die Hooligans weiter mit dem Feuer spielen. Sie werden weiter mit gefährlichen Petarden – die notabene unter das Sprengstoff-Gesetz fallen – leichtfertig Menschenleben gefährden.

Wenn wir jetzt ernsthaft über eine Teil-Legalisierung diskutieren, ist das weder fortschrittlich noch ein neuer Ansatz. Es ist eine Bankrott-Erklärung gegenüber dem Sport und den wahren Fans – und es ist die Kapitulation vor den Hooligans.

Wir von der BDP sind nicht bereit, die Fussball-Stadien den Hooligans zu überlassen - und wir dürfen auch nicht zulassen, dass Zürich in dieser Frage ein Extrazüglein fahren will. Die Politik ist gefordert. Wir brauchen eine Lösung – und zwar eine, die schweizweit praktikabel ist!

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