Mindestlohn für die soziale Gerechtigkeit und um Erwerbsarmut zu verhindern.

Ein Mindestlohn ist ein nötiges Mittel, um jeden Menschen, der mindestens 90% arbeitet, ein Leben über der Armutsgrenze und in Selbstbestimmung zu ermöglichen.

Es darf nicht sein, dass es weiterhin Unternehmen gibt, die ihren Mitarbeitern trotz Vollzeitstelle nicht das nötige Existenzminimum zahlen. Das muss aufhören, es darf keine Erwerbsarmut mehr geben. Auch wenn dies ein kühnes Ziel ist, so ist es immerhin ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Unternehmen, die ihren Mitarbeitern wirklich zu wenig Lohn zahlen, sollten gesetzlich dazu angehalten werden. Wenn das Unternehmen schon kein soziales Gewissen hat, so sollte zumindest der Staat eines haben. Doch leider schaffen es Neoliberale immer wieder, einen Mindestlohn zunichte zu machen, indem man vorgaukelt, er würde den KMU schaden. Doch das ist ein uraltes Märchen: Negativ betroffen ist ein Unternehmen von einem Mindestlohn erst, wenn es vorher unter der Armutsgrenze gezahlt hat - so greift nun der Staat ein um dieses Unternehmen zur Vernunft zu bringen. Bei einem Mindestlohn geht es auch nicht darum, dem freien Markt zu schaden, sondern für eine soziale Gerechtigkeit zu sorgen.

Es geht darum, auch das letzte Quäntchen soziale Ungerechtigkeit in der Schweiz zunichte zu machen. Denn wer arbeitet, hat ein unveräusserliches Recht darauf, ein unabhängiges Leben über der Armutsgrenze zu führen.

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