Wer die Außenpolitik an den Zahlen und Fakten misst, der kommt klar zum Schluss, dass wir keinen neuen Blockierungskurs à la Auns Initiative brauchen

Es war einmal eine Zeit, da gab es ein von seiner Umwelt völlig unabhängiges Land, wo Milch und Honig geflossen sein sollen. Dieses Land existiert nach wie vor in den Traumvorstellungen der Auns und ihrer Mitglieder. Die Realität und die Fakten blenden die Initianten der Staatsverträge vors Volk gerne mal aus. Die Schweizer Exportwirtschaft, das Rückgrat unseres Wohlstandes, ist auf gut funktionierende Beziehungen und effiziente Zugänge zu ausländischen Märkten angewiesen. Viele dieser ausgehandelten Staatsverträge sin darum auch völlig unumstritten. Diese vors Volk zu bringen, ist völlig übertrieben, kostet unnötig viel Geld und produziert administrativen Leerlauf. Die wichtigen Verträge – wie der Beitritt zu einer supranationalen Organisation – unterliegen sowieso dem automatischen Referendum. Was die Auns will, ist den Bundesrat in der Außenpolitik zu bevormunden und zu blockieren. Wer den Bundesrat und die Außenpolitik aber an den Zahlen und Fakten misst, der kommt klar zum Schluss, dass wir keinen neuen Blockierungskurs à la Auns Initiative Staatsverträge vors Volk brauchen. Die Schweiz steht trotz weltweiter Krise sehr gut da und dies ist nicht zuletzt einer umsichtigen und vernünftigen Außenpolitik unseres Bundesrates zu verdanken.

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