Gleichgeschlechtliche Ehe jetzt! Weil Gleichberechtigung cool ist.

Obama hat es vorgemacht, im Wahlkampf gegen einen republikanischen Kandidaten hat er seine Meinung über die gleichgeschlechtliche Ehe kundgetan und das ist auch gut so, auch wenn sie den meisten Amerikanern wahrscheinlich nicht passt. Denn die Schweiz kann sich nicht ein Land mit vollkommener Gleichberechtigung nennen, wenn Homosexuelle einander nicht heiraten dürfen.

Im Gegensatz haben wir Politiker wie Christophe Darbellay, CVP-Präsident, welcher Schwule mit Drogenabhängigen vergleicht. Das ist beleidigend, erschreckend und diskriminierend zu gleich und blieb bis auf ein paar Ausrufe ungehört, es hätte ein Schrei der Entrüstung durch die Schweiz gehen müssen. Doch immer mehr wird Homophobie oder Schwulenfeindlichkeit in der Schweiz salonfähig und das ist ein Zeichen dafür, dass christliche Fundamentalisten und Spinner auch in der Schweiz aktiv sind und Einfluss haben. Oder wenn das evangelikale Netzwerk jesus.ch verbreitet Homosexualität sei heilbar. Diese Tendenzen sind gefährlich und diesen muss man auch aktiv entgegentreten.

Weder sind Schwule geistig krank, noch sind sie unnatürlich oder abartig, es sind Menschen wie jeder andere auch und Menschen sind vor Gott angeblich ja alle gleich. Doch die christlichen Fanatiker in der Schweiz teilen diese Meinung nicht, ich muss irgendwo den Teil übersehen haben wo steht: vor Gott sind alle gleich, bis auf Schwule die findet Gott scheisse.

Es gibt keinen Grund Homosexuellen die Ehe vorzuenthalten, sie haben die gleichen Rechte wie jeder andere Mensch auch oder sollten sie zumindest haben. Das Fehler der gleichgeschlechtlichen Ehe ist einer der grössten Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen im Gesetz. Darf sich die Schweiz mit einer solchen Gesetzgebung überhaupt ein Rechtsstaat nennen. Schwule dürfen zwar "eingetragene Partnerschaften" einngehen, doch allein vom gesellschaftlichen Standpunkt werden sie damit nie mit Ehepaaren gleichgestellt sein. Das ist unfair, willkürlich und diskriminierend. Das zeigt, auch unsere Rechtssprechung basiert zu Teilen stark auf religiösen Fanatismus, wie andere Länder gegen die wir immer wieder den Finger heben. Das muss geändert werden.

Folgen wir den leuchtenden Beispielen von Kanada, Argentinien, Südafrika, Niederlange, Belgien usw. Die Schweiz war schon mit dem Frauenstimmrecht eines der letzten Länder in der ersten Welt, dieses landesweit durchsetzten, sind wir hier mal nicht die Letzten sondern ein leuchtendes Vorbild für Menschenrechte und Gleichberechtigung.

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