Der Fahrplan ins Abseits

Wie die NZZ heute berichtet, will der Bund die Gebühr auf Brennstoffen im Jahr 2014 erstmals erhöhen. Dies mit dem Ziel, den CO2 Ausstoss mit Lenkungsabgaben zu senken (lesen Sie den Artikel dazu).

Die CO2 Steuer bedeutet aber am Ende nichts anderes, als dass vor allem der Bürger noch tiefer in die Tasche greifen muss, weil er einerseits in seiner Mietwohnung keinen Einfluss auf die Heizmethode noch auf die Isolationswerte des Bauwerks hat. Billiger Wohnraum ist eben billig.

Der Individualverkehr, welcher sich hierzulande meistens beruflich abspielt, wird ebenso mehr Steuern zu zahlen haben, ohne dass der Betreiber sein Verhalten wirklich ändern kann. Der Schienenverkehr ist ja einerseits ausgelastet, andererseits ist nicht jedes Dorf oder Betrieb am Güterbahnnetz angeschlossen. Die grosse Mehrheit der Pendler kann nicht auf die Züge umsteigen, weil diese bereits heute randvoll sind.

Vor wenigen Wochen berichtete der Bundesrat über den Bau von Gaskombikraftwerken, weil der panikartige Beschluss zum Ausstieg aus der Atomkraft zur Einsicht führte, dass es wahrscheinlich mit den erneuerbaren Energiequellen nicht so weit reichen wird. Also was jetzt, CO2 rauf oder runter?

Diese CO2 Abgabe ist nichts Weiteres als eine Erhöhung der Steuer und führt zur Reduktion der Kaufkraft eines jeden einzelnen, ohne nur im Geringsten die Umwelt weniger zu belasten.

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