Öffentliche Ausgaben der Kantone und ihrer Gemeinden: Grosse Unterschiede bei der Wirtschaftlichkeit!

Durch die Zerlegung der Ausgaben in die Ausgabenkomponenten:

  1. Anteil der im Kanton bereitgestellten öffentlichen Leistungen, der sich aus dem Quervergleich mit allen Kantonen normativ legitimieren lässt.
  2. Einfluss der regionalen Faktorpreise auf die regionalen Pro-Kopf-Ausgaben.
  3. Kantonale Unwirtschaftlichkeit (Überangebot an Leistungen und/oder überhöhte Kosten der Bereitstellung dieser Leistungen).
  4. Zufallseinfluss.

wird es möglich, eine Best Practice Frontier (BPF) abzuleiten. Die BPF erfasst die kantonalen Ausgaben nach Abzug der Unwirtschaftlichkeitskomponente unter Berücksichtigung der spezifischen Merkmale der Kantone. Ein Kanton agiert umso wirtschaftlicher in seinem Ausgabeverhalten, je kleiner der relative Abstand zwischen den tatsächlichen Pro-Kopf-Ausgaben und der BPF im Kanton ist. Das ergab folgendes Resultat im Durchschnitt über den gesamten Untersuchungszeitraum 1990 bis 2003:
Günstig operieren die Kantone ZG, SZ, BS, SG, ZH und AG
Im roten Bereich waren die Kantone. VD, JU, FR, GR, GE, VS und TG
(Aus Dr. K. Kellermann: Benchmarking der öffentlichen Ausgaben der Kantone und ihrer Gemeinden, Die Volkswirtschaft 6-2008, Seite 27-30)

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