EU: Nord-Süd-Gefälle fatal für den Euro!

Es zeigt sich nun deutlich, dass die überhastete Einführung des Euro für die wirtschaftlich schwachen Länder der Euro-Zone ein grosser Fehler war. Die Senkung von Nominallöhnen müsste parallel zur Senkung der Preise für Inlandgüter und -dienstleistungen vor sich gehen. Dies ist politisch weit anspruchsvoller als es eine Beibehaltung der eigenen Währung gewesen wäre. Heute ist es dazu wohl zu spät. Man hat allgemein den Eindruck, dass die EU mit ihrer Vereinheitlichungspolitik viel zu rasch voranschreitet. Ist dies ein Zeichen dafür, dass sich alternde PolitikerInnen in den EU-Gremien noch rasch ein Denkmal setzen wollen?

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