Fördern einer Geisteshaltung der Rücksichtnahme und Eigenveranwortung

Mit der Argumentationsart von Harald Jenk lässt sich meiner Meinung nach gleich jede Diskussion im Keime ersticken und das ist schade. Tatsache ist, dass es immer etwas scheinbar Schlimmeres gibt. Wichtig ist doch, welche Geisteshaltung hinter einer Handlung, hier dem Littering steht. Dabei ist Littering lediglich ein Symptom dieser besorgniserregenden Geisteshaltung der Rücksichtslosigkeit und Ichbezogenheit. Ich behaupte hier ganz provokativ, dass Leute, die Littering betreiben, tendenziell solche sind, die auch sonst rücksichtslos mit der Umwelt und ihren Mitmenschen umgehen, keine Verantwortung übernehmen, die Umwelt als Konsumgut verstehen, mit der sie achtlos umgehen können. Gerade wenn man diese Geisteshaltung ins Positive kehren könnte, würde man auch darauf hinarbeiten, dass es weniger Autos gibt, die herumstehen und weniger eintönige Asphaltflächen, aber mehr verantwortungsvolle Menschen, die sich für weniger Verkehr und mehr Grünflächen einsetzen.

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