Mord in Brittnau: Fragen über Fragen

Im Zusammenhang mit dem Mord an einem Einwohner in der beschaulichen Aargauer Gemeinde Brittnau durch einen Asylbewerber tauchen verschiedene Fragen auf, nicht nur weil man für ähnliche Straftaten das Geschichtsbuch dieses 3‘685 Einwohner zählenden Dorfes 150 Jahre zurückblättern muss.

  • Warum ist ein Marokkaner hierzulande im Asylverfahren? Nach Art. 3 des Asylgesetzes werden Personen als Flüchtlinge anerkannt, welche wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind. Darunter fallen Gefährdungen des Leibes, des Lebens, oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken. Marokko gehört jedoch zu den diesbezüglich sicheren Ländern in Afrika, hatte keinen politischen Umsturz und liegt in Bezug auf Pro-Kopf-Einkommen ebenso im mittleren Segment des Kontinents.
  • Der am Mord geständige marokkanische Asylbewerber wurde erst kürzlich wegen eines Entreissdiebstahls in Zofingen verurteilt. Warum wurde der Mann damals nicht sofort des Landes verwiesen, oder zumindest sicherheitstechnisch verwahrt, bis der Asylstatus definitiv geklärt ist?
  • Warum herrscht hierzulande bezüglich der Dauer des Asylverfahrens ein Schlendrian sondergleichen? Während der beschriebene Delinquent für den Entreissdiebstahl im Schnellverfahren verurteilt werden konnte, geht das beim Asylverfahren im Bundesamt Sommaruga, aber auch im zuständigen Departement der grünen Aargauer Regierungsrätin Hochuli, offenbar nicht.

Wir leisten den echten Flüchtlingen hierzulande einen schlechten Dienst, wenn wir weiterhin Schein- oder kriminellen Asylanten sorglos unser Gastrecht geben, welches offensichtlich schändlichst missbraucht wird.

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