Ich bin gegen die Abtreibung. Gerade als Frau.

Als Frau bin ich gegen die Abreibung. Gerade deshalb möchte ich nicht, dass Abtreibungen über Steuergelder finanziert werden.

Wenn ein Kind aus dem Beischlaf entstanden ist, dann muss man dafür die Verantwortung übernehmen oder vorher verhüten. Dank modernen Verhütungsmethoden und dem Einsatz von Medikamenten muss heute keine Frau mehr Schwanger werden. Sollte dennoch einmal ein Kondom platzen, kann man die innerhalb von zwei Tagen die «Pille danach» einnehmen.

Auf was ich heraus will? Wenn beide Partner verantwortungsbewusst verhüten, müssten auch keine ungebornen Kinder mehr abgetrieben, respektive getötet werden. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

Meiner Meinung nach sollte niemand über Leben und Tod entscheiden können. Sollte es zu einer ungewollten Schwangerschaft kommen, sollte die Betroffene ihr Kind zur Adoption freigeben. Die Abtreibung wäre bei einer solchen Handhabe zu verbieten - damit sollten dann auch nicht mehr so viele junge Frauen zu einer Abtreibung gezwungen werden.

Zu dem Herr der diese Diskussion gestartet hat: Wissen sie wie es ist mit einem Post-Abortion-Syndrom zu leben? Mehr als die Hälfte der Frauen würde sich gegen eine Abtreibung entscheiden, wenn jemand vom Umfeld hinter ihnen gestanden wäre. Ein Kind sollte man nicht einfach "weg machen" können. Ich bin überzeugt, dass viele Mütter ihre ungeborenen Kinder abtreiben, weil die Familie ihnen dazu rät. Und: Der gesellschaftliche Druck gibt ihnen noch recht. Ärzte und Psychologen schauen bestenfalls weg. Immerhin gilt es ja traumatisierte Kundinnen zur verlieren.

Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf polemische Äusserungen. Danke, Ihr Politnetz-Team

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