SP-Migrationsdebatte: Ohne quantitative Einwanderungsbeschränkungen geht es nicht!

Die Schweiz ist nicht nur für hochqualifizierte Spezialisten ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort, sondern allgemein für Leute in Mangelberufen (Gesundheitswesen, Bau- und Gastgewerbe, Landwirtschaft, Reinigung, Haushaltshilfen, etc.). Die flankierenden Massnahmen (Mindestlöhne, Bekämpfung von Scheinselbständigkeit, Schwarzarbeit und Missbrauch des Sozialsystems) genügen nicht, um die heute massive Zuwanderung abzudämpfen. So erhöhen zum Beispiel Mindestlöhne die Attraktivität der Schweiz als Arbeitsort noch zusätzlich. Mit der Zuwanderung werden zwar kurzfristig die Einnahmen der Sozialversicherungen erhöht; gleichzeitig steigen aber die langfristigen Verpflichtungen; dazu kommt die Belastung unseres Lebensraums, des Wohnungsmarkts und der Infrastruktur. So lange das frei verfügbare Pro-Kopf Einkommen der Mittelschicht nicht steigt, ist die Zuwanderung wirtschaftlich betrachtet mehr Belastung als Gewinn.

Im Interesse unserer Wohlfahrt - die neben wirtschaftlichen auch nicht-wirtschaftliche Grössen enthält wie Lebensraumqualität und gute verkehrliche Erreichbarkeit - sind für die Schweiz differenzierte und ausgewogene quantitative Einwanderungsbeschränkungen nötig. Wenn Kanada, Australien und die USA als grosse Staaten das schaffen, sollte dies in der kleinen Schweiz mit ihrem weit höheren Einwanderungsdruck auch machbar sein.

4 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Migration»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production