Das Internet verändert die Art, wie Sie lernen

Das Internet wird je länger je mehr zur Lernplattform. Wikipedia löste den Brockhaus ab. Spanisch, Englisch und Chinesisch lernt man per Videotelefonie mit Muttersprachler auf verbalplanet.com. Und in der Schule nutzen Lehrer das Lernangebot iconomix.ch der Schweizer Nationalbank, um die komplexe Wirtschaft verständlich zu erklären. Das Internet ist im Klassenzimmer angekommen und auch Erwachsene bilden sich vermehrt online weiter. Noch sind viele dieser Lernangebote schwer aufzufinden und man verliert schnell den Überblick im Dschungel der Google-Links.

Unser Mediamatik-Lehrling Raffaele Vignacastrisi erstellte als Abschlussarbeit das Lernportal www.lerndirectory.ch.

Internet als Ergänzung des Klassenzimmers

Übersichtlich strukturiert finden die User Links zu den verschiedensten Themenbereichen, vom schulischen Lernen über den richtigen Umgang mit Geld bis zum Erstellen von Websites. Fehlt ein Link, ergänzen wie bei Wikipedia die User eigenständig das Angebot. Dazu Raffaele Vignacastrisi: «Mit meiner Abschlussarbeit wollte ich einen Beitrag ans Internet leisten und ich finde es eine gute Idee, wenn die vielen tollen Lernangebote nicht irgendwo verstauben, sondern genutzt werden.» Wer in Zukunft in das Klassenzimmer von Top-Professoren aus der ETH in Zürich, der University of Cambridge oder dem MIT in Boston sitzen will, oder eine Anleitung für das richtige Mixen von Long-Drinks benötigt, surft in Zukunft auf www.lerndirectory.ch. Das Klassenzimmer ist dort nur noch einen Mausklick entfernt.

Viel Spass an alle Surfer und herzliche Gratulation an Raffaele für die tolle Abschlussarbeit. Wer einen Blick hinter die Kulise werfen will, findet hier seine Dokumentation.

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