CO2 Gesetz - Lobbyarbeit zugunsten der Grossimporteure

Da wir aktuell unser 8 jähriges Auto ersetzen wollen, wurden wird auf das ab 1.Juli 2012 gültige neue CO2 Gesetz aufmerksam. Falls ein Auto nach diesem Datum in Verkehr gesetzt wird und mehr als 130 g CO2 "benötigt" (Bemerkung: Dies für den Wert angewandte Messmethode ist leider ziemlich praxisfremd) ist eine Steuer fällig. Bei einem 2 l Benzin Motor kann dies bereits gegen 10'000 Franken neue zusätzliche Steuer ausmachen!

Nun kommt aber der Hammer: Da die AMAG auch Kleinwagen (VW) importiert, die unter dem Grenzwert liegen, werden damit gleich die grossen Porsche und vermutlich auch Lamborghini "ausgeglichen". Das heisst, die Allgemeinheit profitiert nicht von dieser Steuer, sondern wer wohl - genau: z.B. die liebe AMAG. Also nochmals zum Mitschreiben: Das CO2 Gesetz verbessert nachhaltig die Gewinnmarge der AMAG, könnte also AMAG Gesetz heissen. Dies alles geht zulasten der Konsumenten, da der Direktimport, welcher das Monopol umgeht und günstiger anbietet, direkt für jedes Auto über dem Grenzwert von Bern für die neue Steuer zur Kasse gebeten wird, was natürlich den Endpreis deutlich erhöht.

Kopfschütteln ob unserer Parlamentarier (Gesetzgeber) - Vielleicht hat ja auch unser lieber Emil Frey von der grossen Partei mit "S" dafür gesorgt, dass sein Business weiter gut geschmiert läuft - toll, wie volksnah! Oder haben wieder mal einfach zuviele in dem Weihnachtsstress nicht mehr "NEIN" stimmen wollen.

Umweltschutz ist das für mich nicht! Bitte Gesetz in Revision schicken - asap!

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