Was ist eine Zweitwohnung per Definition in der Schweiz!

Als Zweitwohnung wird eine zweite Wohnstätte (Wohnung oder Haus) bezeichnet, die von Privatpersonen während des Jahres/der Saison oder Teilen davon genutzt wird. Sie werden jedoch nicht, wie die Ferienwohnungen, an Dritte vermietet. In der Schweiz haben etwa 16 Prozent aller Bewohner eine Zweitwohnung.

Kosten und Abgaben an die örtlichen Gemeinden und Nutzung der Infrastruktur.

In jeder Gemeinde wird eine Bauzone ausgeschieden und durch die Infrastruktur bestehend aus; Strassen, Wasser-, Abwasser-, und Meteorwasser; Strom-, und Kommuniksnetze im Grundsatz durch alle maximal anfallenden Ver- und Entsorgunghilfsmittel der Bauzone erschlossen. Für die Vorinvestition der Ver- und Entsorgung bezahlt jede Baute eine Anschlussgebühr: Kanalisation und Wasser nach Belatungswerte (BW), Strom nach Ampere (A) Kehricht nach einwonergleichwerte (EWG) Damit wird die Vorinwestition der Gemeinden abgegolten. Zu diesen Kosten kommt die jährliche Nutzunsgebühr für die Bereitstellung und die Abschreibungen der Infrastruktur. Die Bezugsgebühr die aus einer Grundgebühr zum decken der Reparaturen und Unterhalt und einer mit Zählern erfassten Verbrauchsgebühr abgegolten wird. Zudem wird die Liegenschaft noch mit einer Eigenmietwertsteuer und Grundstücksteuer belastet. Zuguterletzt kommt noch die Gebäudeversicherung mit der Haftpflichtversicherungen in allem gesehen wird durch eine solche Liegenschaft viel Geld in die jeweilige Gemeide getragen und leisten somit zum Überleben der Gemeinden einen wesentlichen Beitrag. Die Zweitwohnungen werden von den Eigentümer an ca. zwei Wochenenden pro Monat benutzt, was im Jahr mit einer Nutzunsdauer von 120 Tagen niedergeschrieben werden kann. Ein viertel Jahr bringt der Örtlichkeit Umsatz in den Einkaufsläden und Restaurationsbetrieben daraus enstehen Arbeitsplätze die wieder Steuern für die Gemeinden regenerieren. Jetzt bleiben noch die Zweitwohnungen von Aulsänder die nur zu Geldanlagezwecke gekauft worden sind. Diese Liegenschaften sind nur 3 bis 4 Wochen im Jahr besetzt, bezahlen wohl die Grundgebühren aber tragen wenig oder nichts zur Belebung der Dorfschaft bei. Dies sind die echten kalten Betten und sollen auf 20% eingestellt werden. Oder in die obligatorische Vermietung einfliessen, damit mehr Leben vor Ort erzielt werden kann. Ein solcher Ansatz ist in unserem Land überall vertretbar und ruft nicht nach einer blödsinnigen nur die Berggebiete treffende Weber Methode. Auch ein Weber mit seinen vilas am Genfersee sollte vor dem Handeln das Gehirn einschalten. Dies gilt zum Teil auch für die Politiker die lieber reichlich reden statt folgerichtig denken.

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