Kriminalität im Wandel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser

Vor dem Abschluss von Schengen/Dublin hat die SVP vor dem Kriminaltourismus, Asylchaos gewarnt und das System als "Schönwettersystem" bezeichnet.

Offenbar waren diese Ansichten alles andere als Propaganda und Angstmacherei. Die Kriminalität in der Schweiz nimmt weiter zu, währenddem das Asylchaos ebenfalls Realität ist. Von Linker Seite her kam und kommt weiterhin sehr schnell einmal der Vorwurf des "Radikalismus" und "Angstmacherei", wenn man den Begriff "Kriminalität" oder "Asyl" anspricht.

Offenbar glaub(te) man der SVP nicht. Die SVP hat ja generell immer Unrecht. Dann schauen wir uns halt einmal die offiziellen Zahlen des Bundes an, hier von SF übernommen, wenn man der bösen SVP nicht glauben will, dann aber bitte hoffentlich dem Bund:

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/03/26/Schweiz/Kriminalitaetsstatistik-Weniger-Gewaltdelikte-mehr-Diebstaehle?WT.zugang=front_top4

In manchen Bereich nimmt die Kriminalität zu, namentlich bei Diebstählen, Einbrüchen und Überfällen, aber auch beim Drogenhandel. Abgenommen haben die Gewaltdelikte (die Rate ist aber immer noch bedenklich hoch) und die Jugendkriminalität um gar 20% - erfreulich!

Aus meiner Sicht gibt es hier einen klaren Zusammenhang zwischen dem Schengen/Dublin-Abkommen und der Kriminalität: Die Öffnung der Grenzen, respektive das Aussetzen der Grenzkontrollen sind hier zentral. Zwei Mal pro Jahr fahren wir nach Spanien in die Ferien. Bis vor ein paar Jahren wurden wir mehrmals an der Schweizer Grenze bei der Einreise kontrolliert. In letzter Zeit kam es aber auch immer wie öfters vor, dass weder an der Schweizer- noch an der Spanisch-Französischen Grenze überhaupt Personal anwesend war. Es ist schier unglaublich, wie einfach es für Kriminelle sein muss, Ware zu schmuggeln oder überhaupt ein- und auszureisen.

Und so boomt halt auch der Kriminaltourismus in der Schweiz. Solche Meldungen oder solche gehören längst zum Alltag. Das Aussetzen der Grenzkontrollen war die dümmste Entscheidung unserer Regierung seit langem. Die Folgen waren absehbar und sind nun Realität geworden.

Es ist heute denkbar einfach in die Schweiz einzureisen, einen Einbruch oder Diebstahl zu begehen und danach ungestört wieder auszureisen. Dank unserem laschen Rechtssystem sind die Strafen (sollte man erwischt werden) auch nicht wirklich abschreckend. Ist man erst einmal im Schengenraum, so befindet man sich als Krimineller in einem "Schlaraffenland". Viele vermögende Bürger, kaum Grenzkontrollen und ein lasches Rechtssystem.

Doch nicht nur der Kriminaltourismus und die illegale Einwanderung nehmen bedenkliche, wenn nicht chaotische Züge an, sondern auch das Asylwesen gerät immer weiter ausser Kontrolle. Die Unfähigkeit der Regierung die Verfahren zu beschleunigen und den Missbrauch einzuschränken ist weit bekannt.

Was aber zusätzlich stört, ist der Zustand, dass unsere Gastfreundschaft und unser Steuergeld krass missbraucht wird.

Schauen Sie sich einmal dieses Video an. Da haut es mir einfach den "Nuggi" raus. Gleichzeitig haben wir hier in Biel eine offene Drogenszene mitten in der Stadt auf dem Kongresshausparkplatz, und ein GLP (noch einmal, damit es klar ist: GLP, nicht SVP) Politiker wird mit dem Tode bedroht, wenn er etwas dagegen unternehmen will. Auf das Thema wird also generell hysterisch und emotional reagiert, egal ob nun eine rechte oder eine eher linke Partei das Problem beheben will.

Derweilen verzeichnete man einen Anstieg der Kriminalität um das dreifache um das neu eröffnete Asylheim in Lyss und bei einer Hausdurchsuchung in anderen Unterkünften, oh welch ein Wunder, gingen der Polizei die Straftäter in Heerscharen ins Netz.

Aber auch im öffentlichen Raum legen Asylbewerber den Zugverkehr lahm, begehen Diebstähle und Einbrüche, kurz: Sie kennen keine Grenzen.

Auf Grund der absolut unfähigen Regierung, welche die Bevölkerung im Stich lässt und an den scheinbar dümmsten und ungeeignetsten Orten wie in Bettwil oder im Turbenthal weitere Asylunterkünfte eröffnen wollen (im Turbenthal hätte es dann mehr Asylbewerber, als Einwohner, da sie ja bereits 2 Asylheime unterhalten) kommen halt eben auch immer wie emotionalere, vehementere Reaktionen aus der Bevölkerung.

Die wirklich Leidtragenden sind einmal mehr die einheimische Bevölkerung, der Steuerzahler und (was oftmals vergessen wird): Die echten Flüchtlinge. Rund 70-80% der Asylbewerber werden wieder abgewiesen (da kein Anrecht auf Asyl oder kriminell) - der andere, kleinere Teil würde die Hilfe und ein angemessenes Verfahren dringend benötigen. Auf Grund der Kriminellen rückt aber auch der sich anständig verhaltende Teil in ein schlechtes Licht und muss unter den schlechten Bedingungen leben.

Die SVP und teilweise auch die FDP beschweren sich nun seit mehreren Monaten (wenn nicht Jahren) über diese Zustände - die Regierung will scheinbar viel unternehmen und präsentiert immer wieder gut klingende Lösungen. Geändert hat sich aber seither absolut nichts, ganz im Gegenteil, die Lage scheint sich immer weiter zu verschlechtern.

Was um alles in der Welt muss noch geschehen, damit dieses Chaos endlich beendet wird?

Die Lösungen der Rechtsbürgerlichen sind bekannt, teilweise werden sie von der Mehrheit des Parlaments verabschiedet, teilweise aber auch (für mich unverständlich) versenkt.

Einmal mehr würde ich gerne sagen "wer nicht hören will, der muss fühlen." Dies kann ich so aber nicht sagen, denn jene welche nicht hören wollen, sind die Linken in Bern, und jene, welche fühlen müssen, sind die oben genannten: Die echten Flüchtlinge und unsere einheimische Bevölkerung.

Aber vielleicht will man ja auch nichts sehen, nichts hören, nichts unternehmen? Vielleicht gibt es ja einen Zusammenhang mit der sich mittlerweile breit etablierten Asylindustrie mit Psychotherapeuten, Anwälten, Beratern, Übersetzern, usw.? Denn an jedem Fall, der verlängert, dramatisiert und verkompliziert werden kann, verdienen eben auch gewisse Gruppierungen ihr goldenes Näschen...

Wer weiss, was wir in Zukunft noch alles sehen werden...

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